Einstein-Widerleger und Co
Die deutschsprachige physikbezogene Bloggerwelt konzentriert sich seit vorgestern fast nur auf eins: Österreich kündigt seine Mitgliedschaft beim CERN auf, auch Jan Hattenbach hat das Thema in den Himmelslichtern angesprochen. Am lebendigsten wird die Diskussion in Florian Freistetters Astrodictum Simplex geführt, eine ganze Schar von Kommentatoren hat dort Ablehnung und Unverständnis für die Entscheidung des österreichischen Wissenschaftsministers geäußert. Und dann ist da auch noch "Fred". Fred ist der Meinung, daß am CERN eh nur unnütz Geld verschwendet würde, die Wissenschaftler dort seien allesamt auf dem Holzweg, und eigentlich seien Raum und Zeit und natürlich auch der Urknall nichts weiter als eine Illusion.
Jeder der in Astronomie und Physik irgendeiner Form mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun hat, der kennt solche Leute. Zum Beispiel "den Philosophen". Der Philosoph sitzt bei jedem unserer Abendvorträge in der ersten Reihe und hört aufmerksam zu. Dem Vortragenden drückt er im Anschluß an die Veranstaltung ein etwa 20 Seiten starkes Manuskript in die Hand: "Meine eigenen Gedanken zur Entstehung des Universums. Es wäre schön, wenn sie sich das einmal anschauen könnten." Trifft er sein Opfer bei einer anderen Veranstaltung wieder, dann möchte er wissen, ob er seinen Gegenüber denn auch von seiner Theorie überzeugen konnte oder ob es noch weiteren Infomaterials bedarf. Er gebe ja zu, er sei kein Fachmann und habe nie Physik studiert, aber das bräuchte man ja auch eigentlich nicht, um solche einfachen Dinge wie den Ursprung des Universums zu verstehen.
Nun ist der Philosoph ein älterer Herr, der sein Manuskript noch mit der Schreibmaschine abgetippt hat. Artverwandte Denker jüngerer Generationen nutzen mit Vorliebe die Möglichkeiten des Internets. Webseiten zu Themen wie "Einstein widerlegt!", unter denen Hobby-Physiker ihre Ideen und Theorien präsentieren, finden sich in den unendlichen Weiten des WWW zuhauf. Einstein und seine Relativitätstheorie sind in dieser Hinsicht besonders beliebt, dichtauf gefolgt von kosmologischen Themen wie dem Urknall oder der Dunklen Materie.
Der Fortschritt in den Naturwissenschaften lebt von neuen Denkansätzen. Aaaaber, solche Überlegungen müssen auch Hand und Fuß haben, also eine solide Basis aus mathematisch-physikalischen Grundlagen. Und hier fangen die Probleme dann an, denn während einem Einfälle ja sprichwörtlich im Schlaf kommen können, ist es für den Laien-Wissenschaftler oft nicht mehr so einfach, die Physik, die hinter ihrem Konzept steht, nachzuvollziehen. Aktuelle wissenschaftliche Forschung kann hoch komplex sein und erfordert oft Vorkenntnisse und Erfahrungen, die nur das dazugehörige Studium plus tägliche Arbeit in der Forschung liefert. So schleichen sich dann leicht Irrtümer und Mißverständnisse ein, die einem Profi schnell auffallen.
Soweit so gut. Leider ist die Spezies Amateur-Physiker zwar immer gut dabei wenn es darum geht zu versuchen andere von seinen Vorstellungen zu überzeugen, aber nur selten ist er an echten Diskussionen und Kritik interessiert. Was also tun, wenn jemand, der seine Ideen beispielsweise in einem Internetforum vorstellt, sich von den aufgedeckten Widersprüchen partout nicht überzeugen läßt und auf der Richtigkeit seiner Theorie beharrt? Der argumentierende Profi darf sich dann nämlich auch noch schnell vorwerfen lassen, daß seine Denkweise zu sehr in festen Bahnen läuft, zu sehr geprägt ist von dem Respekt vor großen Namen und dem was man im Studium "als Tatsache" gelernt hat. Natürlich hat der studierte Astronom, Physiker, Chemiker etc. bei allgemein akzeptierten Theorien und Gesetzmäßigkeiten festeren Boden unter den Füßen als auf dem unbekannten Terrain neuer Ansätze. Ihm aber deshalb Ignoranz und Beschränktheit vorzuwerfen, zeigt, daß man ganz grundsätzlich die Arbeitsweise in der Naturwissenschaft nicht verstanden hat. Physiker nutzen Theorien und Gesetzmäßigkeiten (basierend auf der hohen Kunst der Mathematik...), um vorhandene Beobachtungen zu erklären und die Ergebnisse zukünftiger Experimente vorherzusagen. Schlägt das fehl, so bedeutet dies, daß der entsprechende Ansatz widerlegt wurde und verworfen werden muß oder zumindest eine "Nachbesserung" erforderlich ist. Andersrum gibt es aber keine Möglichkeit, eine Theorie endgültig zu beweisen. Hinzu kommt, der Gültigkeitsbereich praktisch jeder Theorie ist begrenzt - für den Laien ist eine der größten Stolperfallen bei wissenschaftlichen Theorien, die Grenzen ihrer Anwendbarkeit zu überblicken.
Und die ultimative Lösung im Umgang mit solchen Querdenkern? Es gibt keine. Leider. Im Diskussionsforum von astronews.com beispielsweise werden "Diskussionen über so genannte alternative Theorien oder über Kritik an allgemein anerkannten physikalischen Konzepten" resolut in das speziell dafür eingerichtete Unterforum "Gegen den Mainstream" verbannt und damit mehr oder weniger schon im Vorwege in ein Kuriositätenkabinett einsortiert. Verstöße gegen dieses Prinzip werden mit Verwarnungen geahndet. Ob das angebracht ist, sei mal dahingestellt. Zwar werden solche Diskussionen so in vernünftige Bahnen gelenkt, aber zumindest im Umgang mit Unbeteiligten, die beispielsweise im Internet über solche Themen gestolpert sind und einfach nur wissen wollen ob da wirklich was dran sein könnte, steht man dann schonmal gleich in aggressiver Abwehrhaltung da, kein guter Anfang wenn es darum geht jemanden vom Gegenteil zu überzeugen. Bei wirklich interessierten Leuten funktioniert das ja auch meistens - solange die Fachleute es ihnen freundlich, auf verständlichem Niveau und ohne in hochtrabende Fachsprache zu verfallen erklären können.
Der Hobby-Wissenschaftler dagegen... Auch die Nerven der geduldigsten Wissenschaftler sind irgendwann einmal überstrapaziert, wenn Argumente ignoriert werden, auf Fragen mit Gegenfragen geantwortet und Unwissenheit mit einem Wirrwarr von Fachausdrücken kaschiert wird. Schließlich und endlich muß sich unser Querdenker dann ein simples "Schuster, bleib bei deinen Leisten" gefallen lassen. Schnell hinterläßt seine Einstellung, daß ausgerechnet er selber dazu auserkoren ist, die gesicherten Erkenntnisse etablierter Fachleute vom Thron zu stürzen, einfach nur den faden Nachgeschmack einer Neigung zur Selbstdarstellung. Nicht selten steigert sich das dann auch zu handfesten finanziellen Interessen: Angefangen bei Werbebannern auf Webseiten mit entsprechend reißerischen Schlagzeilen bis hin zu Aufforderungen a la "Kauft mein Buch, da steht das alles ganz genau drin!"
Durch polarisierende Statements reißt jemand wie Fred natürlich sofort jede Diskussion an sich. Versuche mit ihm zu auf sachlicher Ebene zu debattieren schlagen naturgemäß fehl, aber er hat Aufmerksamkeit, hat ein Publikum gewonnen, das ist es was er will. Da hilft dann oft nur ignorieren. Leider geben Leute wie Fred selten wirklich auf. Sie ziehen weiter zum nächsten Opfer, zum nächsten Internetforum oder Blog, und verbreiten ihre abstrusen Ideen unter einem neuen Publikum...
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...das du nicht auch noch Besuch von Leuten wie der lieben Frau Lopez kriegst ;)
Die ist bis jetzt in Sachen Diskusionsstil echt das unangenehmste, was mir bis jetzt untergekommen ist. Fred ist nur ein harmloser Spinner; bei denen amüsiert man sich ein bisschen wenn sie ein paar originelle neue crank-Hypothesen haben (Ich muss zugeben, auf die Formel, die beweist, dass es Menschen gibt, die auf subatomaren Größenskalen leben bin ich irgendwie doch neugierig ;) ) und dann verschwinden sie meistens schnell wieder.
Aber Einstein-Leugner a la Jocelyne Lopez sind ein ganz anderes Kaliber. Die sind weder lustig, noch originell - sondern nur ganz extrem nervig. Und wie ich feststellen durfte, wird man sie schwer wieder los, wenn man sich einmal mit ihnen einlässt...
Aber was du mit "solche Leute" meinst, kenne ich ;) An der Sternwarte in Wien hatten wir nen ganzen Ordner mit den diversen Briefen und Manuskripten der verschiedenen Spinner. Da waren Sachen dabei... ;)
Hallo Carolin, ich denke bei den Freds hilft keine wissenschaftstheoretische Diskussion, da hilft nur Therapie. Wenn man sie nicht ignoriert, bestärkt man sie, das ist wie bei Exibitionisten. Daher rede ich mit so Leuten gar nicht.
Ich glaube es gibt drei Aspekte, die einen Menschen darin bestärken können, zum Fred zu mutieren. Ganz wichtig ist die Tatsache, dass Wissenschaft ja oft in Sprüngen voranschreitet. Große Theorien haben es am Anfang oft schwer gegen das Establishment und um so größer ist später der Ruhm. Da die Freds ein extremes Geltungsbedürfnis haben, streben sie nach genau dieser Art Ruhm. Daher interessieren sie sich von vorneherein nicht für die harte Detailarbeit der Wissenschaft, das fleißige Messen und Beobachten. Sie wollen gleich aufs Ganze gehen und in romantischer Einstein-Fehlinterpretation eine großartige Theorie entwerfen - darunter machen sie's nicht.
Bestärkt werden sie aber auch darin, dass es eben nicht nur Hobby-Physiker sind, die zum Fred werden, sondern auch Mitglieder der akademischen Zunft.
Beispiele: Die Diskussion um erdverschlingende Schwarze Löcher im CERN wurde von Prof. Rössler vorangetrieben, die Gebrüder Bogdanov erhalten ihren Doktortitel mit abstrußen Theorien:(http://www.zeit.de/...rchen_der_Gebrueder_Bogdanov) und natürlich der Physiker Tipler (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Lehrbuchautor) mit seiner "Physik der Unsterblichkeit".
Solche Leute sind natürlich kleine Ausreißer, die man eigentlich ertragen könnte. Aber durch ihre Geltungssucht sind sie eben extreme Multiplikatoren und Vorbilder für die Freds.
Ein dritter wichtigerer Aspekt ist, dass gerade die Physik ja auch gezwungen ist, sich verständlich zu machen, will sie sich den Elfenbeinturmvorwurf nicht gefallen lassen. In seinem Buch "Zurück vor den Urknall" schreibt Martin Bojowald: "Verstehen wir die Welt wirklich, wenn wir sie nicht ohne die Voraussetzungen eines langjährigen Studiums erklären können?" Ich halte das für eine sehr wichtige Frage. Wieviel ist eine Erkenntnis über die Welt wert, wenn nur Eingeweihte sie vertehen und kein Produkt damit hergestellt werden kann? Daher schreiben Leute wie Bojowald allgemeinverständliche Bücher. Für den Philosophen, von dem Du sprichst, ergibt sich daraus der Umkehrschluss. Er meint dann, dass man tatsächlich Physik so betreiben kann, wie ein Sachbuchautor Physik erzählt. Er liest von einer Veranschaulichung, einem Gedankenexperimten, spinnt das irgendwie weiter und hält das dann für Fortschritt.
Das ist, was mir so zu der Fred-Problematik einfällt.
Hehe, die Dame ist mir wohlbekannt. Exakt drei Jahre ist es nun her, daß sie versuchte, sich im Astrotreff breitzumachen. Mit vereinten Kräften ist es uns aber gelungen, sie dort vergleichsweise schnell wieder loszuwerden. Von ihren Ergüssen findet man in unserem Archiv noch ein paar, so wie diesen hier. Seitdem darf ich mich aber glücklich schätzen nichts mehr von ihr gehört zu haben :-)
Wenn wir schon bei solchen famosen Gestalten sind: Kennst du schon E.H. Dowdye? Den fand ich fast noch schlimmer.
Caro
Wow, ich rieche ein Publikum, das mir freiwillig zuhört.
***
Ich bin Österreicher.
Ich bin gegen den CERN-Ausstieg Österreichs.
Ich bin nicht der einzige Österreicher, der gegen den CERN-Ausstieg Österreichs ist.
***
An der Kosmologie ist eigentlich nur störend, daß wir noch nicht wissen, woraus 95 Prozent des Universums bestehen.
Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, daß ab und zu kosmologische Theorien aus grauer Vorzeit plötzlich im neuen Gewande wieder auftauchen.
Da wäre zum Beispiel das pulsierende Universum aus der Sicht der Loop-Quantengravitation.
***
Alles nun Folgende sollte man nicht zu ernst nehmen.
Drei Bilder:
http://members.chello.at/karl.bednarik/ANTI-2.jpg
http://members.chello.at/karl.bednarik/PULUNI.jpg
http://members.chello.at/karl.bednarik/ZYKUNI.jpg
Ein Text:
http://members.chello.at/...bednarik/FEYNMANR.html
Völlig wertungsfrei möchte ich anmerken, daß Jocelyne Lopez eine eigene Internetseite besitzt:
http://www.jocelyne-lopez.de/
***
Mit etwas größerem Enthusiasmus weise ich auf die folgende Geschichtensammlung hin:
http://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?kbedn
Noch mehr Bilder, tatsächlich funktionierende Unsichtbarkeitsgeräte, und einige Perpetuum-Mobiles die zumindest als *.gif-Animationen laufen, findet man hier:
http://members.chello.at/karl.bednarik/
Die ihr hier eintretet, legt alles physikalische Wissen ab.
... und Hobbyphysiker verbreiten unwissenschaftlichen Blödsinn, sondern offenbar auch veritable FH-Professoren.
So erfuhr ich neulich zufällig, daß ein Physik-Professor der FH Furtwangen (im Schwarzwald) eine "neue Physik" propagiert und was von Skalarwellen und Raumenergie erzählt und auch, daß man sehr wohl ein Perpetuum Mobile konstruieren kann. Er läßt sogar Diplomarbeiten über diesen Mumpitz schreiben.
Hut ab, ein Fantastischer Artikel! und tolle Kommentare! Als Spannende Ergänzung zu den Verdeckten Hintergründen möchte ich diesen Bericht des Klarsehers noch anmerken:
http://klarseher.wordpress.com/...irdischer-krieg/
Sehr vorsichtig und sschön ausgedrückt.
Ich wollte ich könnte auch so gelassen und ruhig an die Sache herangehen.
Mir platzt regelmäßig der Kragen, wenn ich auf Esoteriker treffe, die zum "Beweis" ihrer "Theorie" (der Begriff wird gerne verwendet nach Lust und Laune), mit Szenarien kommen, bei denen ich erst verdutzt, dann nachdenklich und traurig, und dann doch manchmal wütend werde.
Ich muss warnen davor zu denken, man könnte so jemand überzeugen. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass dies aussichtslos, und teilweise gar gefährlich ist. So werden Argumente verdreht und verzerrt wiedergegeben. Gleichzeitig können neutrale oder weniger erfahrene, ernsthafte Interessierte, schnell von den knackigen und leichter zu verstehenden "Argumenten" der Esoteriker vereinnahmt werden. Eine offene Diskussion empfehle ich nur vorbereitete, erfahrenen Rednern, die über eine ausgezeichnete Rhetorik verfügen.
Die Bezeichnung "Philosoph" ist sehr milde umschrieben :) Hoffentlich fühlen sich da richtige Philosophen nicht auf die Füße getreten.
Und wie reagiert man auf solch sinnfreies Reden von Leuten, die keine Ahnung von Physik haben, aber einen Dr.- oder gar Prof-Titel führen, den sie vielleicht sogar auf legalem Weg vor einigen Jahrzehnten für Kunstgeschichte erhielten?
Bsp. mein Bericht von einer Tagung (zu der ich hinmusste, weil mein Prof es wollte) letztes Jahr, wo mich insbes. die Abschlussdiskussion sehr brüskierte:
http://www.kosmologs.de/...aturae-spiele-der-natur
Es war eine wissenschaftliche Tagung - in der Öffentlichkeit bin ich sowas längst abzuwimmeln gewöhnt. Hier fand ich es gravierender (seitdem will ich zurück in die Physik!).
Versuchen wir positiv zu denken.
Richten wir unseren Blick nicht auf Leute, die wenig von Physik verstehen.
Richten wir unseren Blick lieber auf Leute, die viel von Physik verstehen.
Hier (in Kapitel 2.3 Entropie und Gravitation, ab Text-Seite 25) ist ein vermutlich physikalisch korrekter Artikel, der die Diskussion zwischen Maxwell und Loschmidt über den nicht vorhandenen Temperaturgradienten in Gassäulen genauer beschreibt.
http://www.wias-berlin.de/...ias_preprints_330.pdf
Ein Knudsen-Gas hat nichts mit dem Knutschen zu tun.
Immer lesenswert ist das Wundersamesammelsurium:
http://www.wundersamessammelsurium.info/
Das einzige, was hier noch fehlt ist der Mondstützpunkt für die Reichsflugscheiben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Biefeld-Brown-Effekt
Im "schwarz-gelben" hat jemand diese Diskussion wieder angeheizt: Die Venus Katastrophe??????
Es gab abwechselnd böse Fragen, was das für Blödsinn wäre und Bitten, diesen Thread nicht zu schließen, "das ist sooo lustig!"
Bei Moonfake-Veranstaltungen in Wien gibts einen, der immer wieder auftaucht mit der Story, er habe berechnet, dass die SaturnV mit dem verfügbaren Treibstoff gar nicht bis zum Mond gekommen sein kann. Und ein Universitätsprofessor habe seine Berechnungen nachgeprüft.
Dann gibt es eine zweite Geschichte von einem Astronomieprofessor, zu dem ein leicht verwirrt wirkender Herr mit einem dicken Stapel Papier gekommen sein soll, ihm erklärte, er habe berechnet, siehe oben, ob er das eben mal nachprüfen könne. Der besagte Astronom soll sich die Unterlagen flüchtig durchgeschaut haben, ohne den geringsten Willen, die Sache nachzurechnen und soll in österreichischer Manier gemeint haben, "jaja, passt schon."
Ein Schelm, wer vermutet, dass ersteres mit zweiterem zu tun haben könnte...
>>>>>>>>>>>
Zitat Florian Freistetter - 09.05.2009 | 21:57
Na pass bloss auf...das du nicht auch noch Besuch von Leuten wie der lieben Frau Lopez kriegst ;)
Die ist bis jetzt in Sachen Diskusionsstil echt das unangenehmste, was mir bis jetzt untergekommen ist. Fred ist nur ein harmloser Spinner; bei denen amüsiert man sich ein bisschen wenn sie ein paar originelle neue crank-Hypothesen haben (Ich muss zugeben, auf die Formel, die beweist, dass es Menschen gibt, die auf subatomaren Größenskalen leben bin ich irgendwie doch neugierig ;) ) und dann verschwinden sie meistens schnell wieder.
Aber Einstein-Leugner a la Jocelyne Lopez sind ein ganz anderes Kaliber. Die sind weder lustig, noch originell - sondern nur ganz extrem nervig. Und wie ich feststellen durfte, wird man sie schwer wieder los, wenn man sich einmal mit ihnen einlässt...
Zitat Carolin Liefke - 09.05.2009 | 22:24
@Florian
Hehe, die Dame ist mir wohlbekannt. Exakt drei Jahre ist es nun her, daß sie versuchte, sich im Astrotreff breitzumachen. Mit vereinten Kräften ist es uns aber gelungen, sie dort vergleichsweise schnell wieder loszuwerden. Von ihren Ergüssen findet man in unserem Archiv noch ein paar, so wie diesen hier. Seitdem darf ich mich aber glücklich schätzen nichts mehr von ihr gehört zu haben :-)
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Na, wenn es dem guten Florian Freistetter und der guten Carolin Liefke nicht genehm ist, dass auch Kritik der Relativitätstheorie im Internet vorgetragen wird, und wenn sie sich „mit vereinten Kräften“ schon bemühen, die „Dame“ loszuwerden, warum sprechen sie dann immer spontan das Thema an? Hmm… Logik finde ich hier nicht, aber bei Einstein-Anhängern ist bekanntlich die Logik abzuschalten, hehe.
Also ein Tipp von mir: Wenn Euch meine „Ergüssen“ stören, dann braucht Ihr sie nicht zu lesen und überall zu verfolgen, so einfach ist das. Wofür andere Leser im Internet sich zu interessieren haben oder auch nicht, haben wiederum der gute Florian Freistetter und die gute Carolin Liefke nicht zu bestimmen, oder? Oder meinen die beide, das Internet gehört ihnen?
Es war mir allerdings nicht bekannt, dass ich der guten Carolin Liefke „wohl bekannt“ war. Mich mit „vereinten Kräften“ aus dem Forum „Astroneff“ loszuwerden hat sie sich wohl nur unter Nickname getraut, die tapfere Carolin Liefke, oder?
Ein extra Tipp für Dich, Carolin, den kannst Du allerdings von deinem Kumpel Florian Freistetter abschreiben, es ist ganz leicht, wirst Du schon schaffen: mich ignorieren und Auseinandersetzungen mit geistig beschränkten Teilnehmern verweigern, siehe hier:
Die geistige Unbeschränktheit des Herrn Dr. Florian Freistetters, Astronom und Forscher in Jena und Heidelberg
http://www.jocelyne-lopez.de/...na-und-heidelberg/
Dr. Florian Freistetter: Verweigerung der Auseinandersetzung mit Kritik
http://www.jocelyne-lopez.de/...etzung-mit-kritik/
Meine geistige Beschränkung ist kein Maß für die Realität
http://www.jocelyne-lopez.de/...-fur-die-realitat/
Und schon hast Du mich los, ist das nicht schön? Wirst Du schon schaffen, Carolin, mich loszuwerden, dann wirst Du Dich eben "glücklich schätzen", schön für Dich, es liegt nur an Dir. :-)
Jocelyne Lopez
Hauptproblem der Alternativen ist ihr sehr begrenztes Wissen zur Natur selbst.
Das beginnt bei Standardphysik wie Ineretilasystemen und endet bei Nichtwissen zur Quantenmechanik (obwohl längst vielfach z.B. in der Chemie und Halbleiterfertigung technisch berücksichtigt).
Nachdem die Probleme von Laien mit Physik & Co. schon Jahrhunderte bestehen und sich die heutige Wissenschaft selbst erst aus den düsteren Mittelalter erheben musste ist auch gewaltig historischer Ballast präsent.
Zudem hat der Erfolg der Wissenschaft dazu geführt das natürliche menschliche Bedürfnisse wie bei den Griechen die Sophisten zeigten (http://de.wikipedia.org/wiki/Sophisten) einen schlechten Stand haben.
Da muss es nicht verwundertmn dass Juristen wie bei GOM / Lopez / Friebe / Müller versuchen die Naturgesetze zu verklagen. Odere Andere eine Latte von Ideologien als Knüppel gegen die Wissenschaft schwingen.
Man sollte sich wie Plato aufregen, aber auch die Andersartigkeit als Teil der menschlichen Lebensideologie akzeptieren.
Und dan Anedren klar mitteilen, dass sie nichts bei Wissenschaft zu suchen haben und woanders ihr Glück sollten.
Na da hat doch nicht etwa jemand seinen Namen bei Google eingegeben und diesen Blogbeitrag auf Seite 1 der Treffer gefunden? ;-)
Aber da ich ja am liebsten Leute mit ihren eigenen Waffen schlage: Viele Grüße von Caro aus dem Astrotreff an Jocelyne, a.k.a. Massilia ;-)
Bei meiner Arbeit als Hausarzt bin ich häufig damit konfrontiert, dass Patienten völlig eigene, oftmals reichlich abstruse Vorstellungen von medizinischen Zusammenhängen haben. Gleichwohl wissen sie oft besser als ich, was für sie gut ist. Die Fähigkeit zu Wissen und zu Erkennen scheint mir nicht ausschließlich vom Verstand gepachtet zu sein. Es gibt Intuition und eine Art "Bauchwissen", dass sich vielleicht manchmal in einer für den Verstand unlogischen Weise artikuliert. Natürlich macht es keinen Sinn darüber dann zu argumentieren, aber man sollte es auch nicht einfach so pauschal und rigoros ablehnen. Würde ich in meiner Arbeit so polarisieren, wie es in diesem Artikel geschieht, ich würde den Kontakt zum Patienten, zum Menschen verlieren.
Mit freundlichem Gruß S. Kaula
Hallo Herr Kaula,
ich glaube, die Beziehung von Arzt und seinem medizinischen Verständnis zum Patienten und seinem Bauchgefühl ist dann doch grundsätzlich verschieden vom Physiker und dem Laien und den Vorstellungen der beiden von Schwarzen Löchern oder dem Urknall.
Das Problem ist doch: Mit intuitivem Denken kommt man bei derartig extremen physikalischen Phänomenen nicht weiter. Soetwas wie die vierdimensionale Raumzeit entzieht sich nicht nur all unseren menschlichen Sinnen sondern auch völlig unserem Vorstellungsvermögen. Und während jeder Mensch ja wohl eine unglaublich enge Verbindung zu seinem Körper und den in ihm ablaufenden Vorgängen hat, läuft uns in unserem täglichen Leben kaum mal ein allgemeinrelativistischer Effekt vor die Füße. Dadurch daß zwischen unserer Alltagserfahrung und der faszinierenden Welt der Kosmologie aber Welten liegen, fehlt uns aber irgendwo das Händchen dafür, diese Dinge zu erfassen.
Es ist ja nicht so, daß die Physiker sich gerne mit hochkomplexem Formelwerk rumschlagen, wenn es einfacher ginge, dann würden sie es einfacher machen! Unser Patient, den wir verstehen wollen, heißt Universum. Er hat allerdings die Eigenschaft, daß er seinen ganz eigenen Gesetzen folgt. Dem Universum ist es egal, ob man versucht, sich diesen Gesetzmäßigkeiten intuitiv oder per mathematischem Formalismus zu nähern. Wäre das Universum ein Mensch, könnte ich mir aber gut vorstellen, wie es sich ins Fäustchen lacht, wenn jemand dabei partout immer wieder gegen dieselbe Wand rennt.
Sehr geehrte Frau Liefke,
Sicherlich ist die Medizin mit der Physik schwer vergleichbar. Andererseits gibt es auch grundlegende Gemeinsamkeiten.
1) Wir sind eingebettet in eine Realität, die wir verstehen wollen. Der Physiker/Kosmologe das Universum, der Mediziner den Körper. Beide wissen nicht, wie weit sie davon entfernt sind, diese komplexe Realität zu vollständig begreifen. Es kann sein, dass man 95% schon prinzipiell verstanden hat, oder auch nur 0,1%.
2) Mit unserem Erkennen nähern wir uns etwas, von dem wir auch Teil sind. Die Medizin will letztlich erkennen, wie das Bewußtsein in diesem Körper funktioniert, um jegliches Leiden zu überwinden. Der Kosmologe versucht wiederum das Universum zu verstehen, von dem er auch ein Teil ist. Ein wichtiger Teil sogar, denn er ist der Beobachter.
3) Wir sind Teil der Gesellschaft und werden auch finanziell durch diese in unserem Tun gefördert. Insofern dienen wir auch einem Zweck dieser Gemeinschaft. Wissenschaft ist ja kein egoistischer Selbstzweck.
Deshalb darf sicherlich dieser größere Rahmen als Maßstab auch für die Physik herangezogen werden. Wissenschaft sollte sich daher meines Ermessens nicht von den Menschen entfernen, und der Wissenschaftler nicht vom Laien, auch nicht gefühlsmäßig. Er kann nur Achtung und Anerkennung erwarten, wenn auch er das große Ganze, die Gesellschaft und auch den Laien achtet. Gleichwohl missachten manche Laien auch den Aufwand wissenschaftlicher Erkenntnis, die ja nicht auch dem Ärmel geschüttelt wird. Es ist eigentlich banal und eine menschliche Selbstverständlichkeit. Beide Laie und Wissenschaftler sollten es nicht an der Achtung und dem Respekt gegenüber dem anderen fehlen lassen. Deshalb meine Bemerkung zu diesem Artikel.
Mit freundlichem Gruß S. Kaula
Hallo Herr Kaula,
es geht hierbei aber gar nicht um das grundsätzliche Verhältnis vom Wissenschaftler (egal ob nun Mediziner oder Physiker) zum interessierten Laien. Wissenschaftskommunikation, das Vermitteln einer Wissenschaft und ihrer aktuellen Forschungsergebnisse nach außen ist ungeheuer wichtig. Dazu gehört mehr als ein ständiges Belehren der Öffentlichkeit von Seiten der Wissenschaftler, nämlich ein echter Dialog. Und daß in dieser Hinsicht die Kommunikation noch an einigen Stellen verbesserungswürdig ist, sowohl in Ihrer als auch in meiner Disziplin, steht außer Frage. Dennoch behaupte ich, daß das Verhältnis vom Physiker zum Rest der Welt im großen und Ganzen auf gutem Wege ist.
Hinzu kommt: In kaum einer anderen Wissenschaft tragen Laien soviel zum tatsächlichen Erkenntnisgewinn in der Forschung bei wie in der Astronomie. Amateurastronomen führen teilweise unglaublich präzise oder langfristige Beobachtungsprojekte durch, von denen dann auch die Wissenschaftler gerne profitieren.
Der notorische Einstein-Widerleger ist kein solcher zuverlässiger Mitarbeiter. Er ist auch nicht vergleichbar mit dem Patienten, der versucht, sich ein Bild von seiner Krankheit zu machen um zu verstehen, was genau eigentlich während der Behandlung passiert. Er wäre eher soetwas wie eine Person, die Sie regelmäßig jeden Montag Morgen vor Ihrer Praxis abfängt um Sie daraufhinzuweisen, daß derjenige in seinem Garten ein Pflänzchen gezüchtet hat, mit dem man Krebs heilen kann, und nun mögen Sie ihn doch bitte bei der Verbreitung bei seiner neu entdeckten Heilmethode unterstützen indem Sie sie Ihren Patienten ans Herz legen. Wie würden Sie mit einer solchen Person umgehen?
Hallo Herr Dr. Kaula,
Sie schreiben:
„Wissenschaft sollte sich daher meines Ermessens nicht von den Menschen entfernen, und der Wissenschaftler nicht vom Laien, auch nicht gefühlsmäßig.“
Ich stelle Ihnen als Fallbeispiel einen grundlegenden Punkt der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie dar und vielleicht mögen Sie beurteilen, ob man als Physiklaie sie verstehen und sie als berechtigt ansehen kann, und ob man dafür ausgegrenzt und verjagt werden soll, wie es zum Beispiel im Forum passiert, wo Frau Liefke stolz „mit vereinigten Kräften“ mich vor drei Jahren verjagt hat:
a) Die Spezielle Relativitätstheorie besagt, dass die Länge von bewegten Objekten sich in Bewegungsrichtung kontrahiert.
b) Manche Befürworter einer Äthertheorie stellen auch diese Hypothese einer Längenkontraktion von bewegten Objekten in Bewegungsrichtung, und erklären diese mit einer elastischen Verformung des Objekts aufgrund des Widerstandes gegen das Medium Äther. Hier gibt es also eine nachvollziehbare Kausalität, wo auch ein Physiklaie rein gedanklich und gefühlsmäßig diese Hypothese als annehmbar akzeptieren kann.
Jetzt die Einwände der Kritiker:
1) In der Speziellen Relativitätstheorie gibt es aber keinen Äther, Einstein stellt seine Hypothese der Längenkontraktion von bewegten Objekten in einem leeren und kräftefreien Raum auf. Hier fällt also die physikalische Kausalität dieser Kontraktion. Die Relativisten sind nicht in der Lage, eine Kausalität für dieses angenommene physikalische Phänomen der Längenkontraktion von bewegten Objekten anzugeben. Ein der Väter der Relativitätstheorie, der Mathematiker Hermann Minkowski, sprach sogar hier von „einem Geschenk von oben“ ( http://www.jocelyne-lopez.de/...lativitatstheorie/ ) eine Kausalität, die im Fach Physik wohl nichts zu suchen hat.
2) Ein Experte der Relativitätstheorie, Dr. Markus Pössel von Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut hat mir überdies in einem E-Mail-Wechsel 2008 bestätigt, dass die Längenkontraktion von bewegten Objekten in der Relativitätstheorie nicht materiell ist, d. h. die Objekte behalten bei Bewegung unverändert ihre Ruhelänge bei. Die relativistische Längenkontraktion existiert also in der Natur und in der Physik nicht. Sie ist ein Scheineffekt, eine Illusion des Beobachters und kann in der physikalischen Realität logischerweise keine Auswirkung haben und auch keine richtigen Voraussagen liefern: Anders als in der Medizin, wo Beobachtungen physikalische bzw. biologische Auswirkungen im Organismus des Beobachters haben, kann eine Beobachtung eine Wirkung auf die physikalische, materielle Außenwelt nicht bewirken. Das wäre ja Magie. Das ist weder nachvollziehbar noch annehmbar.
Jetzt meine Frage: Rechtfertigt das Vortragen von solchen Einwänden, dass die Anhänger der Relativitätstheorie die Kritiker als „Spinner“ beschimpfen (vornehmlich mit dem englischen Ausdruck „cranks“), sie „mit vereinigten Kräften“ verjagen und jegliche zivile und faire Debatte ablehnen? Ist das ein angemessenen Umgang mit Menschen (Laien), auch vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Wahrheitssuche?
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Sehr geehrte Frau Liefke,
Sicherlich hätte dieser Kräuterkundler meine Geduld auch überstrapaziert. Allerdings hatte ich tatsächlich mal eine Patientin, die bei einem osterreichischen "Wurzelsepp" in die Lehre gegangen war und sich in seinem wirklich abstrusen selbstgebauten Ursache- Wirkungsmodel von Krankheit und Gesundheit so verfangen hatte, dass sie nahe an einem Realitätsverlust war. Abstrus, weil da wissenschaftliche Bezeichnungen in einem nicht wissenschaftlichen Kontext verwendet wurden, wie Säfte, die von der Leber in die Milz laufen. Organisch anatomisch gibt es da keine Säfte, noch nicht einmal eine Verbindung, außer dem Blutkreislauf. Gleichwohl funktionierte Wurzelsepps Medizin. Wenn man sich innerhalb seines geistigen Bezugssystems bewegte, kam man zu guten, teilweise erstaunlichen Heil-Resultaten. Als Wurzelsepp dann irgendwann starb, funktionierte allerdings nichts mehr. Offenbar war seine Heilweise eng an seine Person und nicht an seine Theorie über Organ-Zusammenhänge geknüpft.
Oder was ist mit Akupunktur? Schulmedizinisch ist das Erklärungsgebäude für deren Wirksamkeit völlig abstrus, aber sie funktioniert.
Eigentlich müsste man also immer in die Haut des Andersdenkenden schlüpfen, um ihn und sein inneres "Bezugssystem" also überhaupt wirklich zu verstehen, denn er mag zwar die selben Worte gebrauchen, versteht aber mitunter unter diesen etwas anderes oder sieht diese in einen anderen Sinnzusammenhang eingebaut.
Und dann kommt hinzu, dass je näher ein Erkenntnisweg dem Subjekt, dem -Ich- kommt, umso stärker ist dieser "Glaubensaspekt" für das, was als "Realität" erlebt wird. (Vergeiche Prädikatenlogik und Aussagen, die sich auf sich selbst beziehen.)
"The world is as you see it" ist ein Vers aus einer indischen Schrift. Damit wird nicht nur das subjektive Erleben, sondern tatsächlich unsere physikalische Realität gemeint, sogar die Sterne und Galaxien am Himmel. Für die Medizin und Psychologie scheint das zumindest ein Stück weit zu stimmen.
Oder etwas provozierender ausgedrückt: Was wäre, wenn unsere physikalische Realität nur eine kollektive Übereinkunft des Unbewußten wäre?
Es gibt esoterische Strömungen die sagen, dass unsere kollektive naturwissenschaftliche Erkenntnis von dem Grad unseres kollektiven selisch menschlichen Fortschritts abhängt.
Nun als Mediziner erlebe ich seit 30 Jahren, dass die Angst der Menschen zugenommen hat und die Menschen dadurch krank werden. Nicht die Medizin allein hat sich in dieser kurzen Zeit verändert, auch die Menschen.
Mit freundlichem Gruß