Abschied von der Hamburger Sternwarte
Nachdem ich mich in den letzten Wochen schon ein wenig in meiner neuen Heimat umgesehen und auf Wohnungssuche begeben habe (mit mäßigem Erfolg bislang erst allerdings), ging es in der letzten Woche zurück nach Hamburg, wo noch viele unerledigte Dinge auf mich warteten.
Den Sonntag verbrachte ich mit dem Einräumen der Sachen - und mit der Erholung von der anstrengenden Fahrt nachts im Vorfeld von Sturmtief Xynthia und der anschließenden Schlepperei. Immerhin, mein Arbeitsplatz sieht nun schon viel persönlicher aus:
Dann kann es ja losgehen, und so hieß es gestern, frisch ans Werk. Viel zu tun, packen wir es an! Im kommenden Semester wird es zum Beispiel ein Seminar für Lehramtsstudenten an der Uni in Heidelberg geben für das ich verantwortlich bin, da muß noch einiges vorbereitet werden. Große und kleine Teleskope wollen gepflegt und benutzt werden. Und ein wenig Pressearbeit ist auch noch zu tun. Ich hoffe daß ich nebenher noch die Zeit finde, an dem einen oder anderen wissenschaftlichen Projekt mitzuarbeiten, damit ich den Kontakt zu meinem früheren Arbeitsfeld und den Kollegen von damals nicht verliere.
Meine Freunde in Hamburg haben mich übrigens passend ausgestattet, damit jeder hier am Max-Planck-Institut, der nicht schon an meiner Aussprache erkennt, daß ich aus dem hohen Norden komme, auch weiß wo meine bisherige Heimat war:
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Die Hamburger Souvenirs brauchst Du nun nicht mehr. Kannst ja mal zur Heilig Geist Kirche gehen, da gibt es viele Stände mit "hochwertigen" Souvenirs aus Heidelberg.
Naaa, so gehts ja nu nich. Bin eben ein Nordlicht, und stehe dazu :-)
Außerdem... Schlüsselanhänger mit kleinen Bierhumpen und dergleichen, ich weiß ja nicht so recht. Da geh ich lieber bei den Antiquariaten stöbern, die da auch ihre Stände haben.