Extraterrestrisches Leben
von Stefan Oldenburg, 10. Oktober 2008, 14:59
Die Frage nach Leben außerhalb der dünnen Erdatmosphäre ist eine der spannendsten Fragen überhaupt. In unserem Sonnensystem wird es wohl zumindest kein intelligentes Leben außer auf der Erde geben. Einige mir plausibel erscheinende und aus verschiedenen Quellen zusammen gepuzzelte Thesen, weshalb es Leben im All nicht gibt bzw. geben sollte, beleuchte ich hier in Kürze und hoffe auf rege Diskussion und Vorschläge zu weiteren Thesen.
Fundamental im Zusammenhang mit Überlegungen zu extraterrestrischem Leben ist die sog. "Drake-Gleichung" bzw. "Green-Bank-Formel", die der Astrophysiker Frank Drake 1960 vorstellte und die zur Abschätzung der Anzahl der technischen, intelligenten Zivilisationen in unserer Heimatgalaxie dient. Manche der hier vorgestellten Thesen beinhalten einzelne Teile dieser Formel, insbesondere zum Entwicklungsstand und zur Fähigkeit zur Kommunikation extraterrestrischer Zivilisationen.
Die Erde als Einzelfall
Diese These besagt: Es gibt außer uns Erdbewohnern kein weiteres (intelligentes) Leben im All.
Wir müssen differenzieren zwischen intelligentem Leben und nicht intelligentem Leben. Mit intelligentem Leben werden zumeist die Fähigkeiten zur Kommunikation und Besiedelung der kosmischen Nachbarschaft verbunden. Von nicht-intelligentem Leben werden wir aufgrund der unüberwindbaren Entfernungen im All – falls überhaupt – nur Kenntnis nehmen können, wenn mit verfeinerten Methoden und sensibleren Instrumenten die Atmosphären extrasolarer Planeten analysiert werden können. Von intelligentem Leben hingegen müssten wir nach Ansicht verschiedener Forscher längst Kenntnis genommen haben. Und hier liegt die Crux der Beweiskette diverser Alien-Kritiker, von denen der Physiker Enrico Fermi (Fermi-Paradoxon) wohl der bekannteste sein dürfte. Aus der Tatsache, dass wir bislang keine Signale erhalten haben, wird auf die Einzigartigkeit der Erde geschlossen.
Distanzen sind zu groß
Zwischen den Zivilisationen, die in der Galaxie Milchstraße leben, sind die Distanzen erheblich zu groß, als dass sie jemals voneinander erfahren könnten.
Wir verstehen die Signale nicht
Wir suchen auf Radio-Frequenzen, auf denen Aliens gar keine Signale (mehr) senden. Die Radiowellen-Emission des Wasserstoffs ist jene Frequenz, auf welche sich die Suche konzentriert. Vielleicht eine Fehlannahme?
Wir haben noch nicht wirklich nach Signalen gesucht
Erst seit den 1960er Jahren wird überhaupt nach Signalen gesucht. Zu wenig Zeit, um ein zufälliges Signal gefunden zu haben?
Wir können Außerirdische nicht erkennen
Wir suchen nur nach bekannten, erdähnlichen Erscheinungsformen von Leben und sind daher blind für extraterrestrisches Leben, welches unter Umständen ganz anders funktioniert als unser auf Erbmolekülen der DNS basierendes Leben und vielleicht längst auf der Erde angesiedelt ist.
Aliens meiden den Kontakt zur Erde
Wir sind zu langweilig oder zu uninteressant für außerirdische Zivilisationen, die zwar Kenntnis von uns haben, uns aber im Glauben lassen, wir seien allein. Diese Annahme vom "galaktischen Zoo" taucht in diversen Science-Fiction-Filmen/Romanen auf, von denen "Per Anhalter durch die Galaxis" der bekannteste sein dürfte.
Aliens waren in historischer Zeit auf der Erde
Wir sind vollends im Bereich der Esoterik gelandet: Von sog. Prä-Astronautik ist die Rede. Jene Verfechter dieser These sehen in Bauwerken früher Hochkulturen das Werk Außerirdischer. Beispiele: Die ägyptischen Pyramiden, die Nazca-Linien in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru oder die moai auf der Osterinsel. Weshalb Aliens aber wieder von der Erde verschwunden sind, bleibt unerklärt.
Aliens sind ausgestorben – das Zeitfenster ist zu klein
Der Mensch sucht erst seit gut einem halben Jahrhundert nach Signalen Außerirdischer. Da erscheint der Gedanke – ausgehend von den beiden Grundannahmen, dass erstens Lichtgeschwindigkeit die maximale Geschwindigkeit darstellt und zweitens intelligente Zivilisationen nur eine begrenzte "Lebensdauer" haben – durchaus plausibel, einander verpasst zu haben bzw. sich in Zukunft einander zu verpassen. Vielleicht sind Außerirdische auch schon wieder ausgestorben, weil sie durch Naturkatastrophen (Supernovae in der kosmischen Nachbarschaft, Asteroideneinschlag...) ausgerottet wurden oder sich selbst vernichtet haben.
Aliens fehlt die Fähigkeit zur Kommunikation
Vielleicht sind Aliens nicht – oder noch nicht – in der Lage, sich für uns Erdbewohner bemerkbar zu machen, weil sie zum Beispiel vom Universum nichts wissen (als Meeresbewohner oder unter einer dichten Wolkenschicht) oder sie (noch) keine Hochkultur entwickelt haben.
Homo sapiens als Nachfahre von Aliens
Spannend, nicht völlig abwegig – und im Streifen "Kampfstern Galactica 3" von 1981 eindrucksvoll verfilmt – ist die Idee, der Homo sapiens stamme ursprünglich von Außerirdischen ab. Die Wissenschaftler Fred Hoyle, Chandra Wickramasinghe und John Watkins legten 1986 ihre Hypothese vor, Lebenskeime seien durch Asteroiden und Meteoriten auf die Erde gelangt: "Viruses from space and related matters." Die Biologen Francis Crick und Leslie Orgel argumentieren mit der bei allen irdischen Lebensformen verbreiteten Universalität, dass zur Speicherung genetischer Informationen Nukleinsäuren dienen. Und weil wir heute wissen, dass bestimmte Bakterien durchaus in der Lage sind, außerhalb der Schutzhülle unserer Erdatmosphäre zu überleben, ist diese These durchaus bedenkenswert.
Freilich gibt es weitere Thesen, die mir aber allesamt zu unplausibel erscheinen, weil sie allesamt von unbewiesenen Grundannahmen ausgehen und damit vollständig ins Reich der Science Fiction gehören. Am häufigsten tauchen in diesem Zusammenhang Schwarze Löcher und Paralleluniversen auf. Auch der Film "Matrix" präsentiert eine interessante Idee: Wir seien Teil einer gigantischen Simulation. Mit jeder neuen Entdeckung können sich unsere Annahmen grundlegend wandeln, wie es das Beispiel Exoplaneten zeigt: Noch vor 20 Jahren gingen viele Astronomen von der Einzigartigkeit unseres Sonnensystems aus – heute wissen wir, dass Planeten um andere Sterne eher die Regel als die Ausnahme darstellen. Ich bin gespannt, was wir im Laufe der kommenden Jahrzehnte erfahren werden!
Clear Skies!
Stefan Oldenburg
Ein Buchtipp zum Thema:
– Olaf Fritsche: Leben im All – Was die Astrobiologie weiß und Sternfreunde sich wünschen. rororo science, Hamburg, 2007.
Drei nette Wikipedia-Artikel zum Thema:
– Außerirdisches Leben
– Drake-Gleichung
– Fermi-Paradoxon




Sehr schön zusammengestellt, - vielen Dank dafür. An mindestens einer Stelle habe ich jedoch ein Verständnisproblem, basierend auf einer m. E. nicht wirklich sinnigen Verquickung, die sich in folgendem Zitat ausdrückt:
"Freilich gibt es weitere Thesen, die mir aber allesamt zu unplausibel erscheinen, weil sie allesamt von unbewiesenen Grundannahmen ausgehen und damit vollständig ins Reich der Science Fiction gehören. Am häufigsten tauchen in diesem Zusammenhang Schwarze Löcher und Paralleluniversen auf."
(1) Wissenschaft, sofern in der Grundlage "empirisch", basiert doch darauf, dass aus einer bestehenden "bewährten/gestützten" (ungleich "bewiesenen") Theorie Hypothesen und in Folge auch durchaus weitere Theorien entwickelt werden, welche mit eben diesen Grundlagen logisch vereinbar sind (konsistent). Sinn des Ganzen ist imho nicht die Beweisbarkeit im strengen Sinne, sondern Falsifizierbarkeit. Aus Theorie A ergeben sich verschiedene zu A konsistente Schlussfolgerungen B, C etc. Sie werden aufgestellt, um widerlegt zu werden. Werden sie es nicht, erreichen die den Status einer "gestützten" Theorie. Das macht Sinn, nur so kommen wir weiter. Daher an diesem Punkt meine Irritation hinsichtlich der "unbewiesenen Grundannahmen", verbunden mit der Frage, welche diese sind. Denn setzt nicht die Ablehnung der Annahme von Multiversen selbst eine unbewiesene Grundannahme voraus, die sich darin manifestiert, dass wir ein Prinzip/Naturgesetz vorschlagen müßten, welches erklärt, warum gerade dieses Universum (unseres) extistiert, aber kein anderes?
(2) Die im Artikel eingangs formulierte Fragestellung bezieht sich nach meinem Verständnis doch auf "Extraterrestrisches Leben". Ist es nicht ein Fehler, diese Frage mit ganz anderen Fragestellungen, wie sie in Multiversen-Theorien aufgestellt werden, zu verquicken? Die Frage nach extraterrestrischem Leben bezieht sich m. E. sinnvoll allenfalls auf unseren Erkenntnisrahmen, d.h. - und nur als Beispiel - bezogen auf die - von Tegmark so genannte - Ebene1-Theorie eines Multiversums, sprich auf den uns (theoretisch) zugänglichen Hubbelraum, in dem wir leben. Auch die im Artikel genannte Green-Bank-Formel tut das und nicht mehr.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich möchte hiermit nicht das Wort für Multiversen-Theorien (MT) reden, halte sie für durchaus fragwürdig, zugleich aber wichtig (s.o.). Mein Ansatz und meine Frage ist eher, ob diese MT mit der Frage nach extraterristischem Leben notwendig etwas zu tun haben, oder aber (= mein Ansatz) ein ganz anderes Thema sind?
Ich hoffe, ich habe nun nicht allzuviel Unsinn erzählt.
Gruß ...
Richard
Hallo Stefan,
eine nette Zusammenstellung von möglichen Gründen, warum wir noch keine Aliens gefunden haben. Aus meiner Sicht sind sie alle möglich, wenn auch mehr oder weniger wahrscheinlich.
Das heißt: Alle, bis auf einen! Die Prä-Astronauten-Hypothese hat in dieser Zusammenstellung nichts zu suchen, da es sich dabei nicht um eine wissenschaftliche Hypothese handelt. Die Argumente von von Däniken & Co. sind teils plumpe Falschdarstellungen (siehe diesen kritischen Artikel und Links dort), teils absichtliche Manipulationen und es ist nicht immer klar, ob der eigentlich Zweck nicht ist, die kulturellen Leistungen der indigenen Zivilisationen zu diskreditieren. Du schreibst zwar, dass Du damit vollends bei Esoterik angelangt seiest. Ich würde die Grenze aber schärfer ziehen, denn die anderen Thesen haben wenigstens vernünftige Hintergedanken und mögen einfach mehr oder weniger plausibel sein.
Viele Grüße,
Leonard
Hallo Richard, danke für Ihren Kommentar. In der Tat habe ich diesen gesamten Komplex um Multiversen-Theorien allzu leichtfertig abgetan, ohne damit aber Hypothesen über extraterrestrisches Leben, die daraus gefolgert werden könnten, abtun zu wollen. Ich gestehe, zu wenig über Grundlagen der Multiversen-Theorien zu wissen bzw. zu verstehen, weshalb ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollte. Zum Glück handelt es sich hierbei ja um einen Blog-Beitrag und nicht um eine wissenschaftliche Publikation... ;-) Wer über extraterrestrisches Leben nachdenkt, sollte generell jeden Gedanken - so auch jene über Aliens in Paralleluniversen - zumindest in Erwägung ziehen, da stimme ich Ihnen in jedem Fall zu.
Viele Grüße
Stefan
Hallo Leonard, danke für Deinen Kommentar. Ich teile die Bauchschmerzen mit Dir, wenn Du v. Däniken meinst, dessen "Ideen" sich allzu leicht als Humbug entlarven lassen. Ein Grund, weshalb ich v. Däniken auch nicht als Vertreter dieses Ansatzes genannt habe.
Eine Idee aber, die ich oben im Zusammenhang mit der Prä-Astronautik-Hypothese nicht erwähnt habe, lässt mir diesen Ansatz dennoch als zumindest bedenkenswert erscheinen: Es gibt ja den schönen Gedanken, Aliens könnten den Menschen hier und dort zu weiterem Fortschritt verholfen haben, dann und wann von Menschen unbemerkt und subtil eingegriffen haben, um den technischen Fortschritt in eine bestimmte Richtung zu lenken. Auch eine Hypothese, die nicht völlig abwegig ist und durchaus in den Gedanken-Kanon der Prä-Astronautik-Hypothese passt. Allein: Die Beweise fehlen und Artefakte, die nicht-menschlichen Ursprungs sind, kennen wir nicht.
Viele Grüße
Stefan
Wären nicht die Radiosignale selbst von nahegelegenen potentiellen Zivilisationen erbärmlich schwach ?
Außerdem ist doch die Winkelauflösung eines Teleskops je schlechter, desto größer die Wellenlänge, d.h. könnte man die (Radio)Signale überhaupt so genau einem bestimmten extrasolaren Sonnensystem zuordnen ?
Jetzt mal gesetzt, die extraterrestrische Zivilisation hat genau die gleichen technischen Mittel wie wir im Moment und sendet uns ein Signal. Bis in welche Entfernung könnten wir dann die Signale überhaupt wahrnehmen?
In vielen Vorträgen „Sind wir allein im All – oder gibt es auf anderen Planeten auch höheres Leben?“ habe ich mich mit der Thematik auseinander gesetzt. Dass wir als Menschen nicht allein im All sind – brachten viele Zuhörer und auch Andere im Allgemeinen zum Ausdruck. Das stimmt überein mit 2 Emnid-Umfragen:
1. Titel BdW 2/02 aktuelle Emnid-Umfrage: 49,7% der Deutschen glauben an Außerirdische.
Was sagt die Wissenschaft dazu? Astronaut Dr. Walter: „Da draußen ist keiner.“
Im FS-Interview, das RTL II im Februar 2000 unter dem Titel UFO 2000 ausstrahlte forderte der Astronaut Dr. Walter noch die Wissenschaft auf, sich dem Ufo-Phänomen zu widmen.
2. Eine repräsentative Emnid Umfrage im Auftrag von Reader's Digest 1/06 bringt es an den Tag: 33 Millionen Deutsche glauben an Außerirdische. - Die Deutschen denken recht aufgeschlossen.
Unser Universum wurde zeitlich neu definiert http://www.astronomie-heute.de/...50&_z=798889 – selbst unsere Milchstraße ist nur wenige 100 Millionen Jahre jünger als das Universum. Das bedeutet doch für die Wissenschaft, das unsere Milchstraße die wesentlichen Inhalte des Universums hat. Wenn es um extraterrestrisches Leben geht, brauchen wir gar nicht so weit zu schauen.
Die Entwicklung der Grundlagen des Lebens begann wenige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall
und nicht erst vor 4 Milliarden Jahren auf der Erde. Wir bedauern zwar den Verlust der Bibliothek von Alexandria – nehmen aber von der des Königs Assurbanipal aus Ninive keine Notiz. Hier finden sich wesentliche Quellen, die der Sprachwissenschaftler, Sumerologe Prof. S. N. Kramer in seinem Buch schon 1956 zusammenfasste: Die Geschichte beginnt mit Sumer. Seit 1872 übersetzt man die Keilschriften forciert (u. a. ein ZDF-Film) – aber die Naturwissenschaft nimmt von den Inhalten kaum Notiz. Damit wird aber klar:
- Die Erde ist kein Einzelfall!
- Die Distanzen sind noch zu groß – für uns!
- Wir verstehen die Signale der Anderen nicht – sie aber unsere!
- Wir können Außerirdische nicht erkennen – außer, sie wollen erkannt werden!
- Aliens waren in historischer Zeit auf der Erde, s. Prof. Kramer
- Homo sapiens als Nachfahre von Aliens – nicht ganz, aber 1 Mo 1,26!
Eine Schlüsselperson nach Z. Sitchin „Das verschollene Buch Enki“ ist der König Anu vom (Planet X) Nibiru, der im Jahr 3760 v. Chr. seinen letzten Erdbesuch absolvierte und in Nippur den Kalender in Erdenjahren einweihte. In Nasca hielt er eine Abschiedsrede mit väterlichen Worten, Anweisungen und des Rates an seine Kinder und Kindeskinder, er sagte: „Was auch immer die Bestimmung für die Erde und die Erdlinge vorgesehen hat, so möge es geschehen! Wenn dem Menschen und nicht den Anunnaki vorbestimmt ist, die Erde zu beherrschen, sollten wir das Schicksal befördern! Gebt der Menschheit das Wissen, teilt mit ihnen in Maßen Geheimnisse des Himmels und der Erde. Die Regeln der Rechtschaffenheit sollt ihr sie lehren und sie dann verlassen!“
Anschließend startete er mit einer Goldladung vom Titikakasee von einer langen Bahn in Nasca zurück zum Nibiru. Das Gold wird in Nanostrukturen zur „Reparatur“ der Atmosphäre verwendet.
Es lohnt sich schon, in der Gegenwart die Geschichte früher Völker auszuwerten – nicht zu negieren – um für die Zukunft die Aufgaben mit neuem (alten) Wissen anzugehen!
Hallo Steffen,
Es gibt keine ALFs mit denen Wir kommunizieren können.!
Seit über 100 Jahren strahlt die Erde im Radio und Fernsehfenster--heller als die Sonne , wie ein Leuchtturm -- im Umkreis von 50 Lichtjahren hätten wir sonst schon längst eine Nachricht erhalten !
Im Umkehrschluss bedeutet das , die Nachrichten/Leuchttürme der anderen Alfs hätten wir schon entdecken müssen jede Menge Leuchttürme nach Sagan-- oder suchen wir falsch(SETI)!--Wo ist in unseren Galaxie ein solcher Leuchturm oder in unseren mittelbaren Nachbarschaft.
Die Zeit spielt keine Rolle - im Umkreis von 2 millionen L-Jahren gibt es keine! oder?
Nein--Wir sind allein.
Das wusste schon der Universalgelehrte G. Bruno 1584 - und heute? - scheinen wir offiziell noch keinen Schritt weiter zu sein!
Meinen Zuhörern habe ich oft erklärt, dass ich Nichts erzeugen kann, ja sogar ein besseres Nichts – und Nichts auch nachweisen kann. Im Nichts habe ich dann so dünne Schichten aus Metall hergestellt, dass man durch Metall durchsehen kann! Dafür bin ich u. a. bezahlt worden. Die Meisten haben Nichts verstanden, obwohl ich nichts Falsches geschrieben habe! Das Schlüsselwort ist Vakuum. Oft muss man sich etwas tiefer mit bestimmten Problemen auseinander setzten.
Wenn ich wem erzähle, dass durch die Luft viele Bilder schwirren, könnte er denken: so´n Quatsch. Nehmen wir die richtige Technik – können wir fernsehen. Dass wir keine außerirdische Kommunikation abhören können – liegt an unserer primitiven Technik mit el.-magn. Wellen. Prof. Lesch sieht das ganz anders: „Die elektromagnetischen Wellen sind das ideale Medium zur Informationsübertragung und das schnellste, dass es im Universum dafür gibt.“
Die Bibliothek aus Ninive, die Keilschriften und ihre Übersetzung – dann erfahren wir etwas über unsere Vergangenheit, was wir teilweise kennen, aber immer wieder verdrängt haben. Der amk. Assyrologe Prof. Powell sagte dazu: „Die Keilschrifttafeln enthalten eine unzählige Anzahl von Informationen über Astronomie, fremde Planetensysteme, Sternenbesucher und Angaben über die Entstehungsgeschichte des Menschen, die unser Weltbild auf den Kopf stellen würden...“ - „Mit der Bekanntgabe dieser Informationen würden wir nur Futter für die >Däniken-Jünger< geben...“. EvD sagte uns, da war Das und dort war Jenes. Unter www.sitchin.com und in seinen Büchern erfahren wir woher, wer, wann kam und wo, wer, was gemacht hat. Wir dürfen auch Prof. J. E. Mack nicht vergessen, hier geht es um die Grauen, aber auch Prof. C. Brown, der bereits an kosmische Diplomaten dachte. Die 10-teilige Serie von St. Spielberg TAKEN beruht weitgehend auf Erlebnissen mit literarischer Bearbeitung.
Wir sind nicht allein im All – nicht einmal in unserem Sonnensystem!
Wie sollte die Kommunikation denn erfolgen ? Wir fordern eine ganze Menge von Vorraussetzungen, damit eine Kommunikation überhaupt möglich wäre. Kurz gesagt : Die Intelligenz der Aliens und ihr Bewusstsein müsste dem unseren sehr ähnlich sein.
Die Erde beherbert ja nicht nur den Menschen als intelligentes Lebewesen, obwohl wir geneigt sind, alle Intelligenz als "den Grad der Ähnlichkeit mit dem Menschen" zu deuten.
Ist es uns möglich, mit Delfinen zu kommunizieren ? Ja, doch nur sehr eingeschränkt, ja rudimentär. Ohne Zweifel ist der Delfin doch eine von vielen Formen intelligenten Lebens auf der Erde. Und dieses intelligente Leben ist uns sogar sehr ähnlich, wie Darwin lehrt.
Wir sollten zuerst mal lernen, mit den Delfinen und den Vögeln angemessen zu kommunizieren. Absurd ? Vielleicht, aber nicht absurder, als zu erwarten, mit Aliens ginge das besser.
In diesem Blog-Beitrag vom November 2007 schrieb ich zu Ihrer Frage ein paar Zeilen. Ein Augenzwinkern inklusive...