USA-Meteorit: Einschlag unwahrscheinlich
Ob es tatsächlich einen beobachteten Meteoritenfall im Nordwesten der USA gegeben hat ist weiter unklar. Trotz der Aussage eines Zeugen, der den Absturz beobachtet haben will wurde bislang nichts gefunden. Auch vom Krater in Peru gibt es Neuigkeiten.
Am Dienstagmorgen wurde über dem Nordwesten der USA eine helle Feuerkugel gesichtet. Etliche Zeugen berichteten von einem grünblauen Meteor, der noch in der Luft explodierte. Ein Zeuge behauptete gar, einen Einschlag beobachtet zu haben. Auch ein Flugzeugpilot sagte, dass ein Meteorit den Erdboden getroffen habe. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesen Beobachtungen jedoch um optische Täuschungen. Videoaufzeichnungen deuten darauf hin, dass die Leuchterscheinung bereits in der Atmosphäre verloschen ist.
Somit handelt es sich wohl eher um eine ganz gewöhnliche Feuerkugel, wie sie ständig beobachtet werden. Bestenfalls einige Überreste könnten die Erde erreicht haben, die Suche nach ihnen ist aber außerordentlich schwierig. Die meisten Meteorite werden nie gefunden, weil sie ins Meer oder in schwer zugängliche Regionen fallen.
Umso seltener sind Ereignisse, bei denen sichtbare Spuren oder gar ein ausgewachsener Krater zurückbleiben. Etwa im peruanische Dorf Carancas, das im letzten Jahr Schlagzeilen machte.
Dort soll bald ein Museum errichtet werden. Angeblich haben „japanische Geschäftsleute“ vor, 90000 US-Dollar für ein Gebäude zu investieren, dass den „extremen Wetterbedingungen“ der Region standhalten soll. Dort sollen auch Bruchstücke des Chondriten ausgestellt werden. Die 5000 Euro teuren Arbeiten zur Erhaltung des Kraters haben sich offensichtlich in Form einer 20 mal 20 Meter großen Abdeckplane konkretisiert.
Achja, nicht vergessen: morgen früh ist Mondfinsternis!
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