kosmologs Uhura Uraniae

3D Planeten-Puzzle, viele Teleskope, Eratosthenes-Glühen und ein Sonnenfleck...

24. Mai 2010, 20:53

... so oder so ähnlich könnte man ein Schüler-Praktikum bei der VEGA überschreiben. Gerade als ich in Sibirien war, erreichte mich die Anfrage einer verzweifelten Schülerin auf der Suche nach einem Praktikumplatz. Nach einigem Zögern habe ich zugesagt. Aber wie beschäftige ich zwei Wochen lang einen 15jährigen Astronomiefreak, dem ich den Spaß an der Sache nicht rauben will und möglichst viele Perspektiven aufzeigen will, wenn doch aber ein erheblicher Anteil meiner Arbeit - und insbesondere alle Arbeit für die VEGA - Verwaltung und Organisatorisches ist (mal wieder eine der dreijährlichen Steuererklärungen, eine Projektabrechnung, Koordination von Mitarbeitern und deren verschiedenen Projekten, Sondierungsverhandlungen für neue Projekte...). Ich dachte an mein eigenes Schülerpraktikum in einem Großplanetarium und daran, was ich gut fand und was nicht - im Grunde kann man fast alles aufnehmen, macht auch gerne mal eine Verwaltungsarbeit, wenn man dafür auch ein bißchen Zeit hat, was eigenes zu lernen oder zu "erforschen" - z.B. ein eigenes Projekt zu machen oder so. (weiter)

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007 - Notes from Russia II

11. April 2010, 13:40

"Hallo Sanne, was hältst Du eigentlich von der Hawking-Strahlung?" - So oder so ähnlich beginnen Gespräche bei unseren Projekten - und zwar egal, in welcher Sprache. Hier ist es eine Mixtur aus deutsch, russisch, englisch und Mathe. :-) Physik und Mathematik sind international, man kann sich also mit allen Menschen der Welt in mathematischen Formeln und über Naturgesetze unterhalten und selbst, falls Vokabeln der Verbalsprachen fehlen, dann lassen sich durch einfache Skizzen oder mathematische Formeln Verständigungsschwierigkeiten leicht umgehen. Cool  (weiter)

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007 - Notes From Russia, Teil 1

02. April 2010, 19:57

In Deutschland wird es Fruehling, aber ich reise zunaechst in den Winter: Nach der Sonnenfinsternis 2008 haben wir ein Austauschprogramm entwickelt und wollen nun moeglichst oefter nach Sibirien. Das Land ist besser als sein Ruf bei manchen Deutschen - insbesondere der alten Generation(en).

Als Reiseleiterin kann ich diese Tour nicht allein bestreiten, weil ich kein Russisch spreche. Ich dokumentiere also die Reise hier und moechte fuer interessierte junge Leute festhalten, was man hier erleben kann. Es ist das erste Projekt in dieser Form und wir wuerden aehnliche Kooperationen gerne intensivieren. (weiter)

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Hamburg

05. März 2010, 00:30

Ein paar Worte zur Astronomie in der Stadt an der Elbe, in der ich mich jüngst mit Carolin Liefke nur kurz überschnitt.  @Caro: hier vermisst man Dich, trotzdem herzlichen Glückwunsch für Dein neues Leben!



Astronomie als Physik & Mathematik, als Kulisse und als Kulturprogramm: (weiter)

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VdS Tagung in Jena

04. Oktober 2009, 01:34

Jena als Astronomiestadt habe ich hier bereits vor geraumer Zeit skizziert. Ich mag das charmante Städtchen sehr - und lande seit Jahren (aus verschiedenen Gründen) immer wieder mal dort. Heute führte mich die VdS nach Thüringen:

Auf den VdS-Tagungen gibt es stets ein illustres Programm aus Vorstands-, Fachgruppen und Individualpräsentationen. Sie gehören zu den Veranstaltungen, auf denen sich die Hobby-Astroszene trifft. (weiter)

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Preisgekrönte Astronomen & historische Beobachtungen

23. September 2009, 17:08

Gestern, am Dienstag dem 22.9., begann die AG-Tagung in Potsdam mit einer Reihe von Preisverleihungen. Die Stellarphysikerinnen Sonja Schuh (Göttingen) und Anna Frebel (derzeit US) wurden für ihre Forschungen über pulsierende Sterne und deren Exoplaneten bzw über metallarme Sterne mit dem Biermann-Preis ausgezeichnet. Als "unser Mann auf Hawaii" wurde "der fröhliche Exzentriker" bzw. "der Astronom mit den Blumenhemden" Hans-Peter Kudritzki geehrt, der die Schwarzschild-Medaille erhielt. Der bekannte Fernseh-Professor Harald Lesch wurde für seine Arbeit zur Popularisierung unserer Wissenschaft mit dem Bürgel-Preis ausgezeichnet.

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AstroTour

07. August 2009, 09:48

Morgens, ca 7:30 in der fränkischen Rhön: Ruhezeit - das erlebt man selten in dieser Gegend im Hochsommer. Das dritte Jahr in Folge findet das ASL auf dem Bauersberg in der Rhön statt. Tag und Nacht sind hier ca 50 junge Erwachsene (SchülerInnen, Studierende vieler Fächer) zu Gange. Sie basteln Experimentalraketen, schauen nachts in den Himmel und drehen einen Film. Wissenschaftliches Arbeiten von jungen NaturwissenschaftlerInnen und Freaks, sowie deren geballte kreative Ergüsse in Gestalt einer Camp-Zeitung, eines Orchesters, Chors, eines Filmteams... (weiter)

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Rollenspiel "Raumflug" im Internationalen SpaceCamp in Berlin

13. April 2009, 19:49

Ostersonntag, Abschlusstag des Internationalen SpaceCamps.

Heute fliegen wir eine Mission zur ISS. Die Teilnehmenden haben sich in zwei Mannschaften aufgeteilt: Eine Besatzung des Raumschiffs Phoenix und eine zugehörige Bodencrew. Die Teilnehmenden wählen sich einen Beruf aus: Meteorologe, Umweltspezialist, Bordingenieur, Arzt, Triebwerkspezialist, Astronom, Physiker, Geograf, Satellitenexperte, Reporter, Pilot - und natürlich die Kommandanten, doch diese ehrenvolle Aufgabe ist bereits an unsere gruppenleitenden russisch-deutschen Schülerinnen Vika und Nina vergeben. Nach dem Mittagessen werden die Mannschaften getauscht und eine weitere Mission geflogen.

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SpaceCamp Tagesausflug II & III

11. April 2009, 11:53

Gründonnerstag, 9.4.2009

Der Vormittag spielte sich im DLR SchoolLab in Berlin-Adlershof ab, am Nachmittag wurde die Archenhold-Sternwarte besucht. Dazwischen erhielten wir ein üppiges Mittagessen in der Mensa "Oase" auf dem modernsten Uni-Campus Berlins, der zu Berlins ältester Universität, der Humboldt-Universität, gehört. Anschließend war bei sonnigem Wetter eine gute Stunde Freizeit im Treptower Park an der Spree.

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SpaceCamp Tagesausflug I

09. April 2009, 06:53

Vormittag

Das Astrophysikalische Institut Potsdam (AIP) ist ein Stück Wissenschaftsgeschichte made in Germany. Das Institut, das 1992 diesen Namen trägt, sieht sich in Tradition zweier Linien: erstens die Linie der Berliner Sternwarte von 1700. Diese war lange weltberühmt für ihre guten Beobachter! Daher wurde hier durch den Astronomie-Assistenten Galle 1846 der Planet Neptun nach seiner Vorausberechnung durch Leverrier zum ersten Mal im Teleskop gesehen. Die zweite historische Linie des AIP ist das Astrophysikalische Observatoriums (AOP), das als erstes Astro-Institut weltweit die Physik im Namen hatte. (weiter)

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Astro-Abend im SpaceCamp

08. April 2009, 01:11

Die Sternfreunde im FEZ (SiFEZ) e.V. treffen sich normalerweise dienstags und donnerstags, also auch heute Nacht (d.h. gestern Abend). Glücklicherweise hat einer meiner dortigen Sternfreunde, Jan Klug, gerade Urlaub und gewährte uns bis spät in die Nacht Blicke und Fotos durch verschiedene Teleskope. Die beiden Fotos unten entstanden mit einem kleinen Fotoapparat direkt durchs Okular, obgleich der fast-volle Ostermond auch in Okularprojektion vortrefflich beobachtet werden konnte. (weiter)

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Menschen aus dem All und ins All geschickt

07. April 2009, 00:05

Astronautentraining im Raumfahrtzentrum

Heute Vormittag wurden junge Astronauten ausgebildet und heute Nachmittag wurden Außerirdische getroffen. Betreut von den Hilfskräften Armin und Manuela arbeitete die relativ große Gruppe wieder im Wechsel an verschiedenen Stationen: Die erste Station ist die Trainingshalle, wo zwei Betreuer Sportgeräte zum Astronautentraining betreuen. Hier gibt es ein Laufband zum Joggen und eine Taumelscheibe, auf der man unter Erschütterungen die Balance zu halten lernt, des Weiteren z.B. ein Test der Reaktionsgeschwindigkeit, indem man einen unerwartet fallenden Zylinder fangen muss. (weiter)

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Internationale Jugend-Astronomie in Berlin:

06. April 2009, 01:47

100 Stunden Astronomie im SpaceCamp in Berlin und Yuri's Night, das alles zum Fest der heißen O-Stern(e)

Sogar nach zehn Stunden Reise von Nowosibirsk über Moskau nach und durch Berlin waren die TeilnehmerInnen des Internationalen SpaceCamps nicht zu bremsen: Es wurde unter dem halbwegs klaren Berliner Himmel Mond, Saturn, Plejaden und vieles mehr angeschaut. Nicht nur aus Nowosibirsk kommen die Leute im SpaceCamp, sondern auch aus Stuttgart, Berlin, Heidelberg, Ludwigshafen, Hamburg und anderen Orten. Die internationale Mischung passt vorzüglich zum Internationalen Jahr der Astronomie, denn die Kommunikation der Teilnehmenden läuft auf Englisch, Russisch und Deutsch hochgradig multilingual. (weiter)

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Sibirische Sonnenfinsternis

06. August 2008, 10:13

Am 23.7. startete die jugendliche Sibirien-Expedition am Berliner Hauptbahnhof. An Bord war bereits die Hälfte der Mannschaft: 150 Jugendliche aus Deutschland, davon 10 % junge AstronomInnen von der VEGA - der Rest der Gruppe rekrutierte sich aus mehreren Schulgruppen, einer Kirchengemeinde, des Nachwuchses der Hamburger Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW)... Organisiert war die Reise federführend von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch(weiter)

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ILA & ATT, ein Astro-Messen-Wochenende

02. Juni 2008, 00:57

Ein großer Teil der deutschen Astro-Szene versammelte sich zum Plaudern, Schmöckern und Gerätestreicheln in der Essener Bock Gesamtschule: Das war der 24. Astronomische Trödeltreff (ATT). Neben der Vereinigung der Sternfreunde (VdS), dem größten deutschen Astro-Verein, präsentierten sich viele lokale Vereine, kleine und große Sternwarten sowie zahlreiche Händler. Beeindruckend ist auch das internationale Flair des ATT, wo sich neben den deutschen auch immer Aussteller aus den BeNeLux finden. (weiter)

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Optikpark in Rathenow

25. Mai 2008, 22:55

Zirka eine Zugstunde von Berlins Zentrum entfernt, liegt die märkische Stadt der Optik, Rathenow. Die AnfängeMaskottchen im Optik Park für diesen Namen wurden im 19. Jahrhundert von Pater Duncker gemacht und bis heute ist die Stadt Sitz vieler Firmen der Optik-Industrie, Brillenmacher und Feinmechanik. So lag es nahe, den Park der Landesgartenschau 2006 als Optikpark zu gestalten: Informationen zu seiner Geschichte und seinem Veranstaltungsprogramm finden sich hier: http://www.optikpark-rathenow.de/

Direkt an der Bundesstraße liegt das große Gelände, auf dem sich Kinderspielplätze in Gestalt von Teleskop, Mikroskop und Periskop befinden, ebenso ein begehbarer Filmvorführer und verschiedene Wasser- und Lichtspiele mit hübschen optischen Effekten. Auch die Weltzeituhr vom Berliner Alexanderplatz, die hier in Rathenow gebaut wurde, findet ein Pendant auf der Wasseroberfläche eines der zahlreichen natürlichen Seen. Gesäumt wird der See von regenbogenfarbenen Strandliegen und einer Galerie mit Spiegeln und Drehscheiben für optische Täuschungen, während man in den ruhigeren Ufergräsern Teichhühner, Libellen oder auch mal eine schwimmende Ringelnatter beobachten kann. (weiter)

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Astronaut in der Schule

22. Februar 2008, 22:27

Eigentlich wollte der Lion's Club nur einen Astronauten zum Clubabend einladen. Als die Leitung des Schuldorfes Seeheim das erfuhr, war jedoch schnell beschlossen, dass auch die SchülerInnen etwas von diesem Groß-Event haben sollten und durch das Engagement des Astronomielehrers Christian Wolff wurde daraus schnell eine große Tagung, die 1. Bergsträßer Weltraumtage.

In einer Ausstellung stellten sich die lokalen Volkssternwarten und Vereine aus Darmstadt, Frankfurt und Heppenheim vor. So konnte natürlich auch der größte deutsche Astronmie-Verein, die VdS nicht fehlen: der Vorsitzende, Otto Guthier, baute persönlich den Stand auf. Neben den großen Raumfahrt-Vertretern aus der Region wie ESOC, Eumetsat und der Mainzer Physik-Arbeitsgruppe für Mars-Forschung stellten sich auch diedie Astronomieschule von Oliver Debus vor. Er lud nicht nur mit einem Stand zum Plaudern ein, sondern auch zu einem Workshop als Lehrerfortbildung am Freitag Vormittag.

Auch die Schülerinnen und Schüler dieser ersten deutschen Gesamtschule hier in Seeheim stellten sich vor: Die Schule ist in den 1950er Jahren gegründet worden, erzählt Christian Wolff. Das damals völlig neuartige Konzept umfasst auf einem riesigen Komplex - eben enem richtigen kleinen Dorf - eine Kita, eine Grundschule, eine Real- und eine Hauptschule sowie ein Gymnasium. Der neueste Clou ist eine internationale Schule mit zweisprachigem Unterricht in Englisch. Bisher ist es nur eine Grundschule, aber sie soll die Lernenden weiterführen. Wenn er zwischen zwei Unterrichtsstunden das Gebäude auf dem weitläufigen Gelände wechseln muss, komme ihm sein dynamischer Charakter sehr zugute, sagt der sportlich gebaute Lehrer für Englisch und Geographie. Trotzdem hat er noch genug Energie übrig, dienstags nachmittags eine Astronomie-AG anzubieten. "Es ist echt toll," schwärmt eine Schülerin, "dass man da das in Physik gelernte gleich anwenden kann. Manchmal ist es aber auch umgekehrt: manchmal sitzen wir in Physik und denken 'das hatten wir doch neulich in Astro'." Den Teilnehmenden der fakultativen schultypübergreifenden AG und ihrem Lehrer ist gemein, dass sie von diesem Fach begeistert sind.

Den Spaß und Erfolg, den sie haben, gönnt der junge Lehrer auch allen anderen Menschen und so tritt Christian Wolff auch vehement dafür ein, dass die Astronomie als Schulfach eingeführt werden soll. Dazu plant er die Gründung einer "Deutschen Gesellschaft für Schulastronomie (DGSA)" - ganz nach der Devise Diesterwegs:"Die Astronomie ist eine herrlich erhabene, weil erhebende Wissenschaft. Deshalb sollte sie keinem, auch nicht einem vorenthalten werden." Diese Organisation soll in die Fußstapfen der proAstro-Bewegung treten, die seit vielen Jahren in Sachsen gegen die Abschaffung des Schulfaches protestierte.

Als Debut-Highlight des Weltraumjprogramms war also ein Astronaut angekündigt. Da es Missionsverzögerungen gab, konnte der eingeplante Gerhard Thiele leider nicht erscheinen. Er hatte sich aber persönlich um eine Vertretung bemüht: So kamen wir zu dem Erlebnis von Dr. Reinhold Ewald, einem Physiker, der durch sein ausgeprägtes närrisches "R" seine rheinische Herkunft und kölnische Prägung wirklich nicht verhehlen kann.Wink Unterhaltsam plauderte er aus seinem Astronauten-Nähkästchen, wie es eben nur Physiker tun können: Physiker erkennt man im Weltraum z.B. daran, dass sie sofort mit verschmitztem Lächeln an Impulserhaltung denken, wenn sie durch einen Tastendruck auf dem PC allmählich durch die Raumstation treiben. So ein Missionsspezialist wie Ewald, der 40jährig 1997 mit den Russen zur MIR flog, ist jedoch ein richtiger Allround-Experimentierknecht. Insbesondere musste er noch medizinische und biologische Experimente durchführen und konstatierte mit breitem Grinsen in Erinnerungen schwelgend: "Sie glauben ja gar nicht, wie anstrengend es ist, sich die ganze Zeit gesund zu ernähren - aber das musste ich für ein medizinisches Experiment."

Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen und aller Schultypen hatten in den letzten Monaten an einem Astro-Malwettbewerb teilgenommen. Heute Abend sollten die Preisträger gekürt werden. Nachdem die Kids ihre Preise aus der Hand des Schulleiters in Empfang genommen haben, wurden sie zum Gruppenfoto mit Astronaut gebeten - ein wahrer Höhepunkt des Abends!

Ewald, der kein Bild gemalt hat, mit den Preisträgern des Malwettbewerbs



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... und es ward Licht in Jena

12. Februar 2008, 16:07

Vierhundertfünzig Kerzen auf einmal ausblasen, muss ganz schön anstrengend sein. So entschied man sich in Jena für ein großes Symposium anlässlich des Universitätsgeburtstags!

Aus diesem Anlass versammelte sich die thüringische HighSociety aus Politik und Wissenschaft in der hübschen Stadt, die mindestens durch die größten deutschen Poeten berühmt ist - aber auch gerade in der Astronomie aber seit Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott nicht mehr wegzudenken ist. (weiter)

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BoHeTa 2007

19. November 2007, 00:36

"Schön, dass die BoHeTa auch im Zeitalter des Internets noch ein Forum bietet, wo man sich persönlich trifft." resümiert Veranstalter Peter Riepe. Glücklicherweise streikte die Bahn an diesem Tage nicht mehr, so dass es wieder möglich war, binnen 20 Stunden Berlin-Bochum retour mitsamt Tagungsprogramm zu erledigen. So hatten sich Leute aus der ganzen Bundesrepublik eingefunden: aus Heidelberg, Stuttgart, dem Saarland oder aus Berlin traf man sich am 17.11. 2007 wieder bei der Bochumer Herbsttagung im Pott. (weiter)

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Skorpione in Abend- und Morgendämmerung

19. November 2007, 00:27

Abenddämmerung. In äquatornahen Ländern sieht man gerade noch den Schwanzstachel des großen Spinnentieres im Tierkreis über dem Horizont. Seinen Kopf legt er bereits auf die großen gelben Sanddünen der südlichen Sahara als wollte er in sie eintauchen. Augenblicklich steht der Stachel wie ein Pfeil schräg unterhalb des Jupiter, während das Zodiakallicht den Westhimmel erfüllt. Vor einigen Tagen hatte ich morgens Besuch von seinem ca. 10 cm großen irdischen Vorbild: Neben meiner Isomatte hatte er sich in der Stunde des Morgenlichts kurz vor Sonnenaufgang ausgegraben, als wir gerade beim Aufstehen waren. Gut, dass niemand ihn geärgert hatte: Die grünen Skorpione lähmen "nur" für ein paar Tage, das Gift der schwarzen ist tödlich. (weiter)

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