alte Astronomie
2009 - wir schreiben das Internationale Jahr der Astronomie. Warum? ... "weil vor genau 2222 Jahren Eratosthenes von Kyrene seine Catasterismen veröffentlicht hat." Das ist zumindest die Begründung, die sich der Althistoriker Klaus Geus von der IAU gewünscht hätte. Professor Geus, Freie Universität Berlin, ist spätestens seit seiner Habilitationsschrift als versierter Kenner des antiken Universalgelehrten bekannt. Zusammen mit Pamias veröffentlichte er eine kommentierte Übersetzung des genannten eratosthenischen Werks, in dem der antike Dichter, Mathematiker, Astronom, Geograph und Bibliothekar (von Alexandria) die "Gestirnungen" verbal vorträgt und also sternbilderweise die Mythen und Anzahl der zugehörigen Sterne nennt.
Literatur:
1) Pamias, Geus: Sternsagen, Catasterismen (grch./dt.), Utopica, 2007
2) Klaus Geus: Eratosthenes von Kyrene - Studien zur hellenistischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte, Beck, 2002 (die erste umfassende Biographie seit ca 1820)
Nachtrag:
Aus dem Kommentar deute ich, dass Eratosthenes nicht dermaßen bekannt zu sein scheint, wie ich annahm. Daher empfehle ich jenen, die sich für die Bestimmung des Erdumfangs auf diesem klassischen Weg interessieren, meine eigene Monografie zum Thema:
http://www.exopla.net/docs/grchn08.pdf
Ich habe diese Messung des Eratosthenes, die schon vor 2200 Jahren das richtige Ergebnis lieferte, vor 12 Jahren mit Messpunkten in Griechenland (Athen, Korinth) und Deutschland (Berlin) nachgeahmt und kam auch zu einem vernünfigen Wert für die Größe der Erde (ca 40 000 km Äquatorumfang). Meine Leser dieser kleinen Zusammenschrift bitte ich um Nachsicht für den Stil dieser Monographie: ich würde heute (zehn Jahre intensives Studium von Physik, Mathe und Geschichte) gewiss einige Details verbessern. Dies war mein Erstlingswerk (Debut als Autorin, erschien 2000 in der Schriftenreihe der Archenhold-Sternwarte), also bitte nicht so pingelig lesen! Sachlich ist es zwar richtig, aber man kann gewiss noch ein paar Zitate, Messunsicherheiten etc genauer angeben usw.
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Zur Berechnung des Erdumfangs durch Eratosthenes von Kyrene:
Wenn die Erde flach wäre,
dann befände sich die Sonne in 6350 km Höhe (Erdradius),
dann hätte die Sonne einen Durchmesser von 59 km (Erdradius mal 0,0093),
und die Strahlungsintensität wäre genau so groß wie in anderen Denkmodellen.
Ein schönes Bild dazu:
http://members.chello.at/....bednarik/SCHEIBEN.jpg
Wenn die Erde eine flache Scheibe wäre, dann würde eine partielle Mondfinsternis bei tief stehendem Mond ungefähr so aussehen:
http://members.chello.at/....bednarik/PARMONFI.JPG
Bei hoch stehendem Mond würde man aber keinen Unterschied zur Kugelform der Erde feststellen können.
Danke für den Kommentar.
Allerdings war zu Eratosthenes Zeit längst klar, dass die Erde eine Kugel ist: das wussten schon die Pythagoräer im 6. Jh v.Chr.
Die Bestimmung des Erdumfangs nach Eratosthenes (3. Jh. v.Chr) setzt die Kugelform voraus.
Das würde mich aber erschüttern. Wir haben das sogar in der Schule im Mathe-Unterricht als Beispiel angewandter Geometrie gelernt. Ich bin übrigens bis heute ein Fan von Eratosthenes.
Wie cool ist das aber auch? Man nehme zwei Schächte, eine Uhr (Sonne), eine weit entfernte Lichtquelle (auch die Sonne) und vermesse mal eben die gesamte Erde?
Wenn man bei Google nachschaut, ist 2009 nicht nur das Jahr der Astronomie. Eratosthenes ist auch nicht der Einzige, der in seiner Zeit etwas heute noch Gültiges herausgefunden hatte. Pythagoras, besonders Aristoteles waren von der Kugelgestalt der Erde überzeugt: http://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde .
Über die Bedeutung der alten Schriften in Alexandria hieß es: „Die Welt könnte anders aussehen, wenn das Wissen der Antike nicht verloren gegangen wäre.“ Wir bedauern den Verlust - nehmen aber von dem fast 2000 Jahre älterem Inhalt der sumerischen Keilschriften – mehr als 25.000 Stück aus der Bibliothek des Königs Assurbanipal aus Ninive von insgesamt mehr als 70.000 - kaum naturwissenschaftliche Notiz. Ebenso werden die über 4000 Jahre alten indischen Schriften naturwissenschaftlich nicht „wahrgenommen“. Ein äußerst merkwürdiges Verhalten der Naturwissenschaft! Aber so bleiben wir weitere Jahre allein als „intelligentes“ Leben im All – scheinbar kommt es darauf an! Die Erdscheibe lässt grüßen.
Der Assyrologe Prof. M. A. Powell stellte etwas „Ungeheuerliches“ fest: „Die Keilschrifttafeln enthalten eine unzählige Anzahl von Informationen über Astronomie, fremde Planetensysteme, Sternenbesucher und Angaben über die Entstehungsgeschichte des Menschen, die unser Weltbild auf den Kopf stellen würden...“
Das Jahr der Astronomie 2009 hat eine Chance verpasst! Oder – es ist noch Zeit!?
Lieber Klaus Deistung,
Ihr Beitrag ist - wie so oft - eine recht polemische Darstellung (http://de.wikipedia.org/wiki/Polemon_von_Laodikeia ) und zeugt von Unverständnis unseres fachspezifischen Wissenschaftssystems.
Selbstverständlich(!) beschäftigen sich die Naturwissenschaften nicht mit Keilschriften und altindischen Texten, weil die Naturwissenschaften - wie der Name sagt - sich mit der Natur beschäftigen soll, nicht mit alten Texten. Alte Texte sind in unserem Wissenschaftssystem Aufgabe der Geschichte, Archäologie, Philologie, Literaturwissenschaft u.a.
Darum lernen diese GeisteswissenschaftlerInnen eben diese jeweiligen Sprachen (alt-indisch, Keilschrift, altgriechisch, alt-***irgendwas*** z.B.).
Falls Sie nun behaupten wollten, es gäbe keine Forschung auf Gebieten, die den Wissensstand dieser jeweiligen Kulturen (sei es die griechische des Eratosthenes, des Polemon oder der Ägypter, Sumerer o.ä.) ergründen, dann muss ich Sie leider enttäuschen: Da hätten Sie Unrecht.
Ich kenne zahlreiche Forschende auf diesen Gebieten. Das "Problem" ist aber, dass kein Mensch *alle* 150 und mehr Sprachen lernen kann, die dafür nötig wäre, *alle* diese Kulturen und ihr Wissen vergleichend gegenüber zu stellen. Ich arbeite übrigens gerade selbst an der Ausarbeitung eines Projektantrags, wie man es für kleine Bereiche (zunächst nur Teilbereiche: ich habe ja das meiste im Leben noch vor mir, hoffe ich) vielleicht doch tun kann. Sie dürfen mir gerne meine Forschung finanzieren, dann kann ich Ihnen bestimmt auch schnell einige der gewünschten Ergebnisse präsentieren.
... enthalten tatsächlich auch astronomische Daten. In der Tat gibt es dazu ganz aktuelle Forschung am IANES in Tübingen - übrigens von einem Menschen, der in (astro)physik promoviert hat, bevor er nun die keilschrifttexte auswertet:
http://www.ianes.uni-tuebingen.de/
Lehrstuhl für Altorientalische Philologie (Prof K Volk, konkret Herr Dr Mathieu Ossendrijver).
Diese Tafeln enthalten nach Aussage von Herrn Ossendrijver (bei seinem Vortrag an der FU im Kolloquium Alte Geschichte am verg. Mittwoch) Infos über Daten zur Himmelsbeobachtung (Gestirne sowie Wetterkunde à la "Wolken zogen durch"), besondere politische Ereignisse u.a. Auch Marktpreise u.a. soll in diesen Listen vermerkt sein. Offenbar versuchten die Altvorderen eine Korrelation zu erkennen zwischen "BSP"/ Konjunktur und Planetenbewegungen. Wenn man nämlich derartige Korrelata gefunden hätte, dann wäre es auch möglich, anhand der berechenbaren Planetenpositionen, Wirtschaftsprognosen zu unternehmen. Das wünschte man sich ja auch heute manchmal. In der Tat kann man aber bei den meisten irdischen Prozessen nicht aus Vergangenem exakt prognostizieren, wie die Zukunft sein wird - das ist ja der fundamentale Unterschied zwischen der "simplen" Himmelsmechanik (nahezu Reinstmathematik, insbes. wenn man solch gigantische Messunsicherheiten ansetzt, wie sie bei den Sumerer u.a. gegeben waren) und den nichtlinearen und höchst komplexen Geschehnissen auf der Erde - der Grund also, weshalb Aristoteles u.a. ihr Weltbild zweiteilen wollten in einen sublunaren und einen translunaren Bereich, in denen jeweils unterschiedliche Physiken gelten sollten.
Heute vertreten wir nicht mehr dieses Weltbild, weil wir erkannt haben, dass wir auch mit nur einer Physik auskommen. Das ist, ehrlich gesagt, viel bequemer zu rechnen. ;-)
Klaus Deistung schrieb:
> Der Assyrologe Prof. M. A. Powell
> stellte etwas „Ungeheuerliches“
> fest: „Die Keilschrifttafeln enthalten
> eine unzählige Anzahl von
> Informationen über Astronomie, fremde
> Planetensysteme, Sternenbesucher und
> Angaben über die Entstehungsgeschichte
> des Menschen, die unser Weltbild auf
> den Kopf stellen würden...“
Wirklich? Gibt es eine Quellenangabe zu dem Buch oder der Publikation, in der dieser oder ein anderer Assyrologe solche Behauptungen macht? Ich meine wohlgemerkt nicht irgendwelche Zitate oder Leserbriefe. Das würde ich doch gern mal im original nachlesen, wenn tatsächlich solche großen Behauptungen gemacht werden.
Hier kann ich gleich antworten. Natürlich gibt es die Quellen die ich erwähne, oft sogar als Link.
E. Ercivan im Gespräch mit dem amerikanischen Assyriologen Prof. Marvin A. Powell von der Nothern Illinois Universität. Er sagte ihm: „Die Keilschrifttafeln enthalten eine unzählige Anzahl von Informationen über Astronomie, fremde Planetensysteme, Sternenbesucher und Angaben über die Entstehungsgeschichte des Menschen, die unser Weltbild auf den Kopf stellen würden...“ [EV] Prof. Powell führte weiter aus: „Mit der Bekanntgabe dieser Informationen würden wir nur Futter für die >Däniken-Jünger< geben...“.
[EV] Ercivan, E.: Verbotene Ägyptologie. Kopp, Rottendorf 2001, S. 36.
Wenn ich um eine Quelle bitte, dann meine ich natürlich schon eine "belastbare" Quelle, nämlich beispielsweise eine wissenschafte Publikation von dem Herrn Powell selbst und nicht ein Zitat oder eine Behauptung von irgendjemand anders, schon gar nicht von jemandem wie Erdogan Ercivan.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdo%C4%9Fan_Ercivan
Eine „ernste“ Quelle: Kramer, S. N.: History Begins at Sumer. Thirty-Nine Firsts in Recorded History, Pennsylvania University Press, 1998, erste Ausgabe 1956
Die Geschichte beginnt mit Sumer. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M 1959
Prof. Kramer: „Der Sumerologe ist einer der striktesten Spezialisten in den hochspezialisierten akademischen Weisheitshallen, ein nahezu vollendetes Beispiel für den Mann mit dem größten Wissen im kleinsten Bereich.“ - „Der Sumerologe ist eher als alle sonstigen Gelehrten und Spezialisten in der Lage, den allgemeinen Hunger des Menschen nach dem Ursprünglichen, nach den Uranfängen, nach den »Erstlingen« in der Geschichte der Zivilisation zu stillen.“
Da geht es um die Inhalte der Keilschrifttafeln. Er schreibt über seine Arbeit und Mühe mit den verteilten und zerbrochenen Tafeln. Er bringt Beispiele, wie die Götter (Anunnaki) mit den Menschen arbeiten. Dabei werden auch Zusammenhänge zur Bibel dargestellt.
Ist der NASA-Konstrukteur in Sachen Flug- und Weltraumtechnik Josef F. Blumrich eine ernste Quelle für Sie? Er hat das Fluggerät aus Ez 1,4-28... rekonstruiert. Und damit ergibt sich auch: Ist die Bibel eine ernste Quelle? Sie steckt voller weiterer High-Tech-Informationen... Beitrag möglich.
Sehr geehrte Frau Hoffmann,
Polemik http://de.wikipedia.org/wiki/Polemik.
Wenn in den Keilschriften High-Tech-Informationen stehen, dann könnte es schon die Naturwissenschaften – und Technikwissenschaften(?)... interessieren. Sie sollen die Informationen auswerten. Das geht oft nur im Verbund mehrerer Spezialisten. Sie sind meist ins Englische, aber auch etliche ins Deutsche übersetzt worden. Aber gerade Prof. Kramer „Die Geschichte beginnt mit Sumer“ arbeitet entsprechende „Naturstellen“ heraus und geht auf ihre aktive Veränderung ein.
Es gibt schon verschiedene Wissenschaftler, die sich auch mit der Bibel auseinander setzen. Man gewinnt aber hier den Eindruck, dass sie sie nicht gelesen haben (können) – oder sogar die Wissenschaft „verbiegen“ - Beitrag möglich.
Wenn Herr Pollmann, M.: „Lücken mit Tücken“ hat, dann fehlt hier eindeutig eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Bericht vom 25.02.2009, http://www.wissenschaft-online.de/artikel/982787. Die Probleme sind gar nicht so kompliziert, wenn man nicht nur durch die astronomische Brille guckt. Eine 1. Veröffentlichung habe ich eingereicht, auch wenn Spektrum auf mein Angebot nicht reagiert hat.
Keilschriften und High-Tech: Ganz sicher steht eine Menge über Erde, Mars und Nibiru in den Keilschrifttafeln, weniger über Tiamat und Mond. Prof. Steel hat Nibiru „rausgerechnet“. Auch mit Unterstützung von Astronomie Heute habe ich ihm nachgewiesen, dass sich die Datenbasis über 30 Jahre nicht verändert hat, was sie in seinem Fall hätte tun müssen. Diese Leserzuschrift http://www.wissenschaft-online.de/artikel/840775 in AH wurde gelöscht.
Ich habe eine lange Liste, was es außer Astronomie noch in Sumer gab. In Sumer gab es auch die Stellungnahme, dass die Sumerer ihr Wissen von den Anunnaki-Göttern haben. Prof. Kramer hat in seinem Buch: „Die Geschichte beginnt mit Sumer“ auch die Verbindung zwischen diesen Göttern und den Menschen beschrieben. Die Raumschiffe der Anunnaki mussten immer mehr als 2 AE zwischen Nibiru und Erde fliegen. Da braucht man schon eine exakte Navigation. Sie haben deshalb auch alle Planeten des Sonnensystems gekannt und benannt (Anfrage nach Tübingen). Das Schöpfungsepos Enuma Elisch geht auf ihre Forschungen zurück.
Das Problem sind nicht „*alle* 150 und mehr Sprachen“ sondern wohl eher, dass vor über 4000 Jahren außerirdische Hochintelligenzen auf der Erde weltweit tätig waren! Die meisten und konkretesten Überlieferungen kamen aus Sumer und Indien – und sind weitgehend übersetzt.
Sehr eigenartig: „Wissenschaftlich“ wird eine Information nur, wenn diese Wahrheiten (noch) verschwiegen, unterdrückt... werden. Viele High-Tech-Informationen aus jener Zeit könnten uns heute noch wertvolle Grundlagen und Informationen sein! S. a. meinen Kommentar unter: http://www.kosmologs.de/...l-und-ins-all-geschickt
Wozu hatten die Vimanas vor um 5000 Jahren in Indien Quecksilber "im Tank"?
Ich hatte exakt nach der Quelle für das Zitat Marvin Powells gefragt. Da erwarte ich eigentlich etwas anderes als Wortschwall, Anekdotisches und beliebig Interpretierbares.
Wahrscheinlich ist meine Auffassung einer Quelle für eine wissenschaftliceh Aussage eine andere als Ihre. Belassen wir es dabei.
Etwas anderes: Sie machen dauernd Anspielungen auf Duncan Steels Aussagen. Was genau meinen Sie damit? Ich muss gleich präzisieren: Erstens ist das Bucxh "Zielscheibe Erde" populärwissenschaftlich und damit nicht als wissenschaftliche Abhandlung zu sehen. Zweitens - dieses Buch liegt mir vor - kann ich darin keinerlei Bezugnahme auf Paläoastronautik, extraterrestrische Besucher, Nibiru oder ähnliche in der wissenschaftlichen Forschung diskreditierten Theorien feststellen. Was also meinen Sie?
eine Zusammenarbeit, wie Sie sie ausloben, gibt es bereits zwischen den Fakultäten: Max-Planck-Inst. f WIssenschaftsgeschichte, diverse Lehrstühle für Technikgeschichte, Medienwissenschaften, Kulturwissenschaften, Philosophie etc arbeiten bereits so, wie Sie es sich wünschen. Man versucht, alte Texte zu erschließen und alte Technologien und (Er)Kenntnisse zu rekonstruieren. Das ist eben das Schöne an diesen Fächern, dass es Schmelztigel der Wissenschaften verschiedener Fakultäten sind. Hier arbeiten Altphilologen und Ingenieure/ Naturwissenschaftler unmittelbar zusammen.
An Instituten für Nat-Wiss ist dies natürlich nicht Gegenstand der Forschung, was aber aus genanntem Grund nicht überraschen sollte.
Die von Ihnen angeführten Zitate kann ich nicht prüfen, da mir die Bücher nicht vorliegen. Meine Quellenanalyse und Nachforschungen zu den Autoren ergaben jedoch, dass sie nicht aus der Gruppe der oben genannten stammen würden.
Da jede Übersetzung von Wissen eine Interpretation ist (Quine, Davidson) und mithin mit Unsicherheiten behaftet, halte ich es für gewagt, aus den Aussagen Ercivans auf anderes zu schließen.
Die Frage nach den wirklichen "Quellen", nämlich Keilschrift haben Sie damit leider nicht beantwortet:
Ercivan ist keine _Quelle_ für Keilschrift, sondern ein Autor (den ich nicht einmal als Sekundärliteratur zitieren würde). Powell hätte zwar das Potential, als Sekundärliteratur durchzugehen, aber in der hier interpretierten Fassung ist er das nicht.
In einem philosophischen Diskurs könnte man ihn evtl nennen, wenn man unbedingt möchte. [Da ist mein Bezug zu dem Redner Polemon wegen guter Rhetorik.] Ich möchte hier und an dieser Stelle aber nicht philosophisch argumentieren, sondern sachlich.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit "fehlt" also jedenfalls nicht, aber sie ist in der Tat ausbaufähig. Daran arbeiten wir und bitten Sie, lieber Herr Deistung, um Geduld.
Ich habe Ihnen sogar die Seite aus dem Buch mit dem Zitat angegeben. Eigentlich wollten Sie ja Herrn Ercivan nicht akzeptieren. So bin ich auf Prof. Kramer ausgewichen. Hier weitere Angaben zur 1. Quelle: Vom 4. - 7.9.1997 fand im Deutschen Museum München die fünfte »Orda et Mensura«, ein internationaler Metrologen-Kongress, statt. Ein halbes Jahr vorher wurde Herr Ercivan gefragt, ob er über seine These über „Das Sternentor der Pyramiden“ nicht am Kongress aktiv teilnehmen möchte? Vortragende und Gäste kamen aus den USA, GB, Spanien, Österreich und Deutschland. Und so kam es auch zum Gespräch mit Prof. Powell. Jeder macht sich seine Notizen über Gesprächsinhalte.
Sind also Bibel, Prof. Kramer und der NASA-Konstukteur Blumrich „Wortschwall, Anekdotisches und beliebig Interpretierbares“? Ganz klar ist dieser Bezug hier nicht. Es geht auch konkreter, wenn ich weiß, was Sie eigentlich damit sagen/wissen wollen.
Sie beziehen sich auf eine Quelle – und meinen gleich alle? „Wahrscheinlich ist meine Auffassung einer Quelle für eine wissenschaftliche Aussage eine andere als Ihre.“
Sie können vergleichen, unter http://www.kosmologs.de/...l-und-ins-all-geschickt habe ich 13 Quellen angegeben. Ich hoffe doch, dass mehrere Ihren Ansprüchen genügen, ich kann auch zulernen.
[SD]: In meiner gelöschten Leserzuschrift bei AH habe ich geschrieben: In seinem Buch führt der Autor an, dass eine Neuberechnung von Planetenmassen einen Planet X ausschließe... Nachdem vom Autor zunächst darauf hingewiesen wurde, dass der Planet X mindestens 6-fache Erdmasse haben sollte (mehr als 36*10^24 kg), wurde festgestellt, dass nach einer Neuberechnung der Massen von Saturn und Neptun die Differenz Null für die Masse des Planeten X sei. In einer weiteren Leserzuschrift habe ich darauf Bezug genommen: http://www.astronomie-heute.de/...8&_z=798889.
So viele Parameter wie Sie jetzt in Ihre Anfrage gebracht haben - habe ich gar nicht genannt.
In der Tabelle habe ich über 30 Jahre (1973, 1993 und 2004) die Massen von Erde, Neptun und Saturn verglichen: es gab keine Abweichungen, die ja bei Prof. Steel hätten auftreten müssen. Und da Nibiru um Neptunmasse hat, hätte sich das in den Daten wiederfinden müssen (selbst 6-fache Erdmasse). Ist denn die Wahrheit in einem populärwissenschaftlichen Buch eine andere als in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung?
[SD] Steel, D.: Zielscheibe Erde. Kosmos 2000, Stuttgart
Zusammenarbeit ist gut. Dass Stahl magnetisch ist, wissen alle - dass Stahl mit über 70% Eisen auch unmagnetisch sein kann, wissen meist weniger.
Was meinen Sie eigentlich mit „...aus den Aussagen Ercivans auf anderes zu schließen.“ Es ging um den Fakt, dass die Keilschrifttafeln eine Menge Informationen... enthalten. Ich habe Herrn Ercivan auch nicht als Quelle für Keilschriften angegeben, er hat seinen Gesprächspartner zitiert. Prof. Kramer drückt das in seinem Buch anders aus. Beide Aussagen zusammen ergänzen sich. Wollen Sie mir eigentlich sagen, dass Herr Ercivan ev. das Englische nicht richtig verstanden hat und der Übersetzer von Prof. Kramer...? (vgl. Ihr Zitat über gute Rhetorik.)
Mit Sicherheit können die wenigsten Leute Keilschriften direkt lesen. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Prof. Kramer konnte es, Prof. Powell kann es, Dr. H. Burgard konnte es und andere auch. Die meisten aktuellen thematischen Bearbeitungen liegen von Z. Sitchin vor www.Sitchin.com.
Es gibt Katastrophenautoren – ich wies mehrfach darauf hin – die sich meistens auf Z. Sitchin „beziehen“, ihn aber nicht gelesen haben können: Mein Kommentar unter: http://www.nexus-magazin.de/...-marshall-masters/2
Ob jetzt die Existenz der sumerischen Lehrmeister (Anunnaki-Götter) oder das Raumschiff bei Ez 1,4-28 geleugnet werden (wiss. nicht bewiesen, weil man es nicht wahrhaben will/darf) – meist ist es sowieso beides – das ist einfach mit Shakespeare und seiner Aussage über die Schulwissenschaft in Verbindung zu bringen.
„Die interdisziplinäre Zusammenarbeit "fehlt" also jedenfalls nicht, aber sie ist in der Tat ausbaufähig. Daran arbeiten wir und bitten Sie, lieber Herr Deistung, um Geduld.“ Liebe Frau Hoffmann, an welches Thema dachten Sie denn da? Und welche Zusammenarbeit?
Duncan Steels Aussagen, auf denen immer wieder herumgeritten wird, sind nichts als die Zusammenfassung des Wissensstands der Himmelsmechanik. Es ist nicht so, dass er dies nun gerade erfunden hätte, es handelt sich, wie gesagt, um das, was die aktuelle Datenlage hergibt.
Dass man vorher auf der Basis unzureichender Daten zu einer anderen, unrichtigen, Annahme gekommen war, ist in der Wissenschaft nun einmal so. Es ist nicht so, und sollte auch nicht erwartet werden, dass gleich auf einen Schlag die Situation umfassend und richtig verstanden wird.
Im gegebenen Fall konnten aufgrund der bei einem Raumsondenvorbeiflug gemachten Messungen die Annahmen für die Massen von Uranus und Neptun korrigiert werden. Mit dieser Korrektur verschwand die vorher gesehene, nur scheinbare, Inkonsistenz in den Bahnstörungen dieser Planeten. Die beobachteten Bahnstörungen sind konsistent - d.h., im Einklang - mit der aktuell gegebenen Datenlage.
Es gibt keinen großen Planeten X. Egal, ob die Sumerer das anders sehen. Hier sind die Ausführungen Duncan Steels in seinem Buch "Eclipse", das ich online gefunden habe:
http://books.google.de/...epage&q=&f=false
So einfach ist das, und es ist auch schon seit über 15 Jahren ziemlich zweifelsfrei bekannt, so man sich denn die Mühe macht, sich zu informieren.
Natürlich ist das alles reichlich prosaisch. Mit einer Raumsonde hinausfliegen und nachmessen, das führt zu richtig harten Daten und lässt weniger Spielraum für kreative Interpretationen. Das haben Fakten so an
sich.
Und nebenbei bemerkt, so wie oben macht man einen Quellenverweis. Nicht ein schwamminger Hinweis auf die Bibel, Verweise auf Keilschriften oder Zitate eins anderen, der angeblich mit einem Dritten gesprochen haben will.
Nach der Datenlage (Tafel) hätte Prof. Steel [SD] nicht schlussfolgern können, ...dass nach einer Neuberechnung der Planeten-Massen die Differenz Null für die Masse des Planeten X sei. Und worauf hat er das bezogen? Hier wird scheinheilig „popolärwissenschaftlich“ etwas suggeriert, was so nicht zu beweisen ist. Das gibt „...die aktuelle Datenlage...“ auch heute nicht her!
Tafel: Daten von Planetenmassen in 10^24 kg über 35 Jahre (Erde zum Vergleich)
Planet 1974 [MD] 1993 [GW] 2004 (I-net) 09
-------------------------------------------
Erde 5,976 5,976 5,975 5,974 [WE]
Saturn 568,4 568 568,5 568,5 [WS]
Uranus 86,76 87,0 86,83 86,81 [WU]
Neptun 102,9 103 102,5 102,43 [WE]
„...konnten aufgrund der bei einem Raumsondenvorbeiflug gemachten Messungen die Annahmen für die Massen von Uranus und Neptun korrigiert werden.“ Und wie will man dabei auf Planet X schließen? Ja sogar rechnen? Nach dem Sondenvorbeiflug gab es keine Masseänderung, s. Tafel! Und mindestens 36 Erdmassen können nicht einfach so verschwinden! Der Paragon Verlag hatte ja noch eins drauf gelegt! Er hat auf meine Anfrage nicht geantwortet!
Die Quellendiskussion schien mir künstlich aufgebauscht. Die wenigsten geben überhaupt Quellen an. Wenn man eine Quelle nicht mag – ist das aber eine andere Seite.
Ihrem Kommentar entnehme ich, dass die Quelle [SD] i. O. ist.
Ein weiteres Beispiel: Prof. Lesch bemüht einen britischen Kollegen (Name ?) [LH], um Planet X rauszurechnen. Mehrere Anfragen an ihn, über den BR, BRa und das ZDF: keine Antwort auf die Frage nach dem Namen!
„...ein schwamminger Hinweis auf die Bibel...“: Ez 1,4-28, egal ob die Bibel von 1913 oder 200x stammt – die Sätze sind fast die Gleichen. Für Zitate nutze ich die Luther online-Bibel.
„...Verweise auf Keilschriften oder Zitate eins anderen, der angeblich mit einem Dritten gesprochen haben will.“ Die Angaben zu [EV] und das Zitat waren schon i. O. - wenn Sie den Autor nicht mögen – ist das eine andere Sache. Konkret hat Herr Ercivan mit Prof. Powell gesprochen – aktiv, kein Konjunktiv! Die Umstände des Treffens habe ich Ihnen ebenfalls geschildert.
Überliefert ist auch das Enuma Elisch – ein Schöpfungsepos, das in babylonischer Zeit zu feierlichen Anlässen verlesen wurde. Übersetzungen liegen von mehreren Autoren vor, z. B. [Zi]. Hier wird Planet X/Nibiru mit dem Götternamen Marduk angegeben. Die Uni Essen befasst sich mit „ihrem“ Teil [UE] des Enuma Elisch.
Die Schulwissenschaft und die Überlieferungen – die Sumerer hatten Lehrmeister – sind noch „verschieden Schuhe“; so müssen sich Schulwissenschaftler finden, die sowohl Nibiru als auch die Götter und ihre Aktivitäten (z. B. Fluggerät bei Ez 1, 4-28) negieren.
Bei der Rausrechnung von Planet X (Nibiru) aus unserem Sonnensystem hat jeder Autor der drei angeführten Beispiele ein völlig anderes Prinzip gewählt, keine Vergleichbarkeit, keine Nachvollziehbarkeit!
[SD] Steel, D.: Zielscheibe Erde. Kosmos 2000, Stuttgart
[GW] Gitt, W.: Signale aus dem All. Christliche Literaturverbreitung, Bielefeld 1993
[MD] Martynow, D. JA.: Die Planeten. BSG B. G. Teubner, Leipzig 1974
[WS] Wikipedia: Saturn (Planet). http://www.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Planet)
[WU] Wikipedia: Uranus (Planet). http://en.wikipedia.org/wiki/Uranus_(Planet)
[WN] Wikipedia: Neptun (Planet). http://www.wikipedia.org/wiki/Neptun_(Planet)
[WE] Wikipedia: Erde. http://www.wikipedia.org/wiki/Erde_(Planet)
[LH] Lesch, H.: Gibt es einen 10. Planeten? BRa alpha-Centauri vom 21.01.2001
http://www.br-online.de/...001-ID1208434040718.xml
[EV] Ercivan, E.: Verbotene Ägyptologie. Kopp, Rottendorf 2001, S. 36
[Zi] Zimmerman Hans: Enuma Elisch - der mesopotamisch-altbabylonische Schöpfungsmythos.
http://12koerbe.de/lapsitexillis/enuma.htm
[UE] Enuma Elisch: Marduk schafft den Menschen.
http://www.uni-duisburg-essen.de/...meso-enuma.htm
erst war der Code falsch und dann war mein Beitrag doch 2x drin – bitte 1x löschen: Duncan Steel zum "Planeten X".
Wie muss man so eine Tabelle eingeben, dass sie „ordentlich“ formatiert erscheint?
Mit freundlichen Grüßen und Dank für die Antwort
Klaus Deistung
Wahrscheinlich hat der Browser eine nicht aktuelle Seite aus dem Browsercache (Zwischenspeicher des Browsers) geladen, obwohl der Kommentar schon aufgenommen wurde und dann haben Sie wohl noch einmal den gleichen Kommentar abgeschickt, so daß er doppelt war.
html-Befehle für Tabellen sind in den Kommentaren nicht erlaubt. Erlaubt sind: strong (b), em (i) und a Tags zur Formatierung der Texte bzw. Setzen von Links. Deshalb hat es mit der Tabelle nicht geklappt.
Lieber Herr Deistung,
Welchen Einfluss die kleine Aenderung in unserer Kenntnis der Massen von Uranus und Neptun auf die Ergebnisse der himmelsmechanischen Berechnungen der Bahnstoerungen der äußeren Planeten hat, koennen Sie qualitativ schon einmal dem Buch von Duncan Steel entnehmen, zu dem ich den Link postete. Wenn Sie es genau und quantitativ wissen mochenten, dann sollten Sie die Fachliteratur zu Rate ziehen, die ist allerdings ziemlich zäh zu lesen.
Die Massen von Uranus und Neptun sowie des Mondsystems von Uranus und dem Neptunmond Triton wurden durch radiometrische Messungen bestimmt, d.h., aus der Bahnbestimmung der vorbeifliegenden Raumsonde ergeben sich, immer noch innerhalb einer Restfehlerbandbreite, die wahrscheinlichsten Werte für die Massen, aber auch für die Abplattung und noch einige weiteren Terme der Inhomogenität.
"Die exakte" Masse kann man nicht bestimmen, mit keinem Verfahren, es wird immer noch eine statistische Unsicherheit verbleiben. Wenn es weitere raumsonden geben wird, in der Zukunft vielleicht auch einmal Orbiter, dann wird diese Unsicherheit natürlich stark reduziert werden.
Es ist ganz normal in der Wissenschaft. Man hat immer eine unzureichende Datenlage am Anfang und kann deswegen auch nur ungenaue und vielleicht fehlerbehaftete oder unklare Rechenergebnisse erzielen. Wenn man die Gelegenheit hat, eine messung durchzuführen - und dies war so beim Vorbeiflug der Raumsonde Voyager 2 im gegebenen Fall - dann verbessert sich die Datenlage, die Ergebnisse werden genauer, und manche Ungenauigkeit und mancher Fehler verschwinden.
In diesem Fall stellte sich heraus, dass die beobachteten Bahnstoerungen konsistent mit den Berechnungen sind und dass keine Stoerungen verbleiben, die auf einen großen Planeten X verweisen. Masse ist nicht verschwunden, nur unsere Kenntnis der genauen Werts der Masse ist besser.
In den beiden folgenden Papers (teilweise sind nur die Zusammenfassungen kostenlos erhältlich, erfahren Sie mehr)
http://www.sciencemag.org/.../abstract/233/4759/79
http://www.sciencemag.org/...bstract/246/4936/1466
Auf keinen Fall kommen Sie mit einer simplen tabellarischen Aufstellung von Werten, die Sie dann auch noch aus einer notorisch unzuverlässigen Quelle wie Wikipedia beziehen, zu Daten, die himmelsmechanische Rückschlüsse erlauben. Das ist einfach nicht der richtige Ansatz. So funktioniert das nicht.
Ich finde es wirklich gut, dass Sie sich über solche Dinge Gedanken machen. Aber ich meine schon, Sie sollten wirklich die Faktenlage besser kennen, bevor Sie schon urteilen, was die Datenlage hergibt, und was nicht.
Ich habe nicht den Eindruck, sie haben sich das Kapitel im Buch Duncan Steels, auf das ich verwies, überhaupt gelesen. Dennoch urteilen Sie darüber ... schon verwunderlich.
Die Quellendiskussion ist keineswegs aufgebauscht. Sie ist die Basis wissenschaftlichen Arbeitens. Aber man kann nicht nur ein paar notorische ungenaue, anekdotische oder beliebig interpretierbare Quellen, sie nebenbei in das Gespräch einstreuen, und so tun, als sei das ein Beweis und als woege das die vielfachen wissenschaftlichen daten und Berechnungen auf, die der eigenen Theorie widersprechen.
Wissenschaftliche Arbeit bedeutet, alle *ernstzunehmenden* und *relevanten* Quellen zu nutzen und die eigene Theorie daran zu messen.
(Nebenbei bemerkt: Manche Blogger, auch im näheren Umfeld, nehmen das mit Quellen gar nicht genau. Sie präsentieren Daten und Aussagen, die sie einfach irgendwo anders abgeschrieben haben, ohne jeden Querverweis, als hätten sie selbst das alles herausgefunden. Oder sie kopieren einfach Bildmaterial aus anderen Stellen und binden das ohne jeglichen Quellenverweis in eigene Artikel ein, als stammten die Bilder von ihnen selbst. Das ist dann schon sehr schlechter Stil, hart am Plagiat.)
Was ihre unbeantwworteten Briefe an Verlage oder Autoren angeht: Ich kann natürlich nicht für diese Stellen sprechen, aber ich empfehle Ihnen Folgendes: Versuchen Sie doch einmal, sich bei einer Anfrage wirklich nur auf die Sache zu beschränken und nicht gleich bis Adam und Eva auszuschweifen. (Wenn es um die Massen von Uranus und Neptun geht, dann nur darüber reden und nicht über Keilschriften und altes Testament.) Dann wächst auch sicher bei der Gegenseite das Verständnis dafür, was Sie eigentlich wollen, sowie die Bereitschaft zu antworten. Nicht jeder ist so geduldig wie ich.